Am Sonntag, dem 14. Februar 2021 führte der Bezirksvorsteher des Kirchenbezirkes Karlsruhe, Lothar Heim, einen Gottesdienst in der Gemeinde Karlsruhe-Nordost durch, bei dem er den Diakon Frank Winkler in seinem Amt bestätigte. Nach dem Gottesdienst wurde Schwester Elke Halama als Presse-Beauftragte verabschiedet.
Am Ende des Gottesdienstes verkündete der Bezirksevangelist den Geschwistern: „Jetzt habe ich der Gemeinde noch ein Geschenk zu machen: Ihr bekommt einen neuen Diakon. Diakon Frank Winkler, der ja nun schon einige Zeit in eurer Gemeinde ist, soll heute in seinem Amt für die Gemeinde Karlsruhe-Nordost bestätigt werden. Das Amt ist das Geschenk, nicht die Person. Die Gemeinde muss ein Amt auch akzeptieren, -so wie es der Stammapostel einmal ausdrückte-, deshalb bitte ich die Gemeinde, den neuen Diakon herzlich aufzunehmen und in ihre Mitte zu schließen“. Mit Handschlag bestätigte der Bezirksvorsteher den Diakon für die Kirchengemeinde Karlsruhe-Nordost.
Nach dem Gottesdienst wurde Elke Halama, die Frau des Vorstehers, aus ihrem Auftrag als Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit verabschiedet. Sie hat viele Jahre lang als alleinige Ansprechpartnerin für alle Karlsruher Stadtgemeinden den Kontakt zur BNN-Karlsruhe (Badische Neueste Nachrichten) gehalten. Sie hat Berichte, Termine und Gottesdienstzeiten an die Presse weitergeleitet. Der Bezirksbeauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Bezirk Karlsruhe, Pr. i.R. Wolfram Müller hat sich bei ihrer Verabschiedung herzlich bedankt für ihre gewissenhafte und vorbildliche Arbeit, seine Stellvertreterin, Melanie Ungeheuer, hat ihr danach als kleine Anerkennung einen Blumenstrauß überreicht. In Zukunft wird Melanie Ungeheuer diesen Pressekontakt zur BNN übernehmen.
Bezirksevangelist Lothar Heim legte dem Gottesdienst ein Bibelwort zugrunde aus dem vierten Kapitel des Johannesevangeliums, wo es im 34. Vers heißt: „Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk.“ Zunächst schilderte er die Situation, in der Jesus dieses Wort gesprochen hat und stellte klar, dass für die damaligen Menschen die oberste Priorität das tägliche Essen war. Dem stellte er die Sichtweise Jesu gegenüber und prägte den Satz: „Für den Glaubenden ist die oberste Priorität, den Willen Gottes zu tun“. Mit dem Hinweis auf die Satelliten-Schüsseln auf unseren Kirchendächern verband er die Frage nach der Verbindung jeder einzelnen Seele zu Gott.
Der Gottesdienst wurde musikalisch von einem kleinen Orchester mitgestaltet: Sechs Geigen und zwei Celli spielten schon vor dem Gottesdienst einige Stücke zur Einstimmung, später ein Zwischenlied und am Ende noch ein schönes Abschlusslied.