Am Samstag, den 11. September 2021 veranstaltete die ACK-Karlsruhe ein Christusfest auf dem Friedrichsplatz. Zahlreiche Kirchen aus dem Stadtgebiet beteiligten sich daran. Es wurden Picknick-Decken ausgebreitet, auf einer Bühne wurde Musik gespielt, Gespräche geführt und eine ökumenische Andacht gefeiert.
Ein Jahr vor dem Großereignis in Karlsruhe, der Vollversammlung der ÖRK (Ökumenischer Rat der Kirchen) wollte die ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) ein Zeichen setzen und auf dieses erstmalige Ereignis in Deutschland einstimmen. Es sollte die Einheit der Christen trotz verschiedener Konfessionen demonstriert werden. Deshalb stand das Christusfest unter dem Motto: „Eins: Ökumene vereint“. Neben den evangelischen und katholischen Landeskirchen waren 18 Freikirchen daran beteiligt. Auch die Neuapostolische Kirche hat bei diesem Event mitgewirkt.
Die Grundidee war, dass jede Konfession etliche Picknick-Decken ausbreitet und zu Kaffee und Kuchen einlädt. Aufgrund der Pandemie durften leider weder Speisen noch Getränke angeboten werden. Aber es kamen trotzdem erstaunlich viele interessierte Besucher.
In den ersten zwei Stunden wurden kirchliche Themen besprochen, wie zum Beispiel die Geschichte der Kirchen in Karlsruhe, aber auch ihre Zukunft. Dazu kamen Kirchenvertreter, aber auch Leien auf die Bühne und trugen ihre Beiträge vor.
Ab 18 Uhr wurde dann eine Andacht mit Liedern, Gebeten und Bibellesungen durchgeführt. Die Predigten und Ausführungen wurden von Geistlichen der verschiedenen Konfessionen vorgetragen. Andreas Ringle, Vorsteher der NAK Karlsruhe-West hat dabei ein Gebet gesprochen, in dem er auch an die Ereignisse am 11. September 2001 vor genau 20 Jahren erinnerte. Zwischendurch wurden immer wieder Lieder gesungen, die in dem Programmheft abgedruckt waren. Es spielte eine Band mit Schlagzeug, e-Gitarre und Keyboard auf der Bühne.
Aufgrund der Corona-Auflagen der Stadt musste der Bereich des Christusfestes mit Absperrbändern klar abgegrenzt werden, es waren allerdings so viele interessierte ‚Zaungäste‘ hinter den Absperrbändern, dass das Christusfest eigentlich den ganzen Platz beherrschte. Durch die Live-Musik und die Lautsprecher waren die Beiträge auch auf dem ganzen Platz zu hören.