Jedes Jahr zu Schulbeginn werden die Kinder zu einem Bezirksschülergottesdienst eingeladen. In diesem Jahr war der Gottesdienst etwas ganz besonderes, denn er wurde zu einem großen Teil von den Kindern selbst gestaltet. Am Sonntag, den 25. September 2022 wurde der Gottesdienst von Bezirksvorsteher Lothar Heim durchgeführt.
Dieser Kindergottesdienst sollte etwas Außergewöhnliches werden. Die Kinder trafen sich schon am Samstag mit ihren Betreuerinnen und bereiteten vier Stunden lang diesen Gottesdienst vor. Das begann mit dem Blumenschmuck, den Altar herrichten, Plakate gestalten, Pinwände vorbereiten, Abschiedstaler basteln und vieles andere mehr. Von allen Vorbereitungen am Samstag wurde ein Video gedreht und vor dem Gottesdienst den Eltern und den anderen Kindern, die nicht dabei sein konnten, vorgeführt.
Die Kinder haben an der Eingangstür alle ankommenden Gottesdienstbesucher begrüßt und ihnen ein Faltblatt mit dem etwas anderen Gottesdienstablauf überreicht. Sie haben ein kleines Orchester zusammengestellt und eine junge Glaubensschwester hat vor dem Altar alle Besucher willkommen geheißen. Nach ihrem ersten Musikvortrag hat eine Gruppe von Kindern der Reihe nach die Plakate vorgesellt, die sie am Tag davor gebastelt haben und auch die Inhalte erklärt.
Zu Beginn seiner Predigt bemerkte Lothar Heim, er müsse eigentlich gar nichts mehr sagen, es stehe ja alles schon auf den Plakaten. Dennoch wurde dieser Gottesdienst eine sehr lebendige Stunde mit spannender Wortverkündigung. Das zentrale Thema war natürlich der ‚Segen‘, so wie es auf dem Plakat stand. Insbesondere durch die spontanen Antworten der Kinder wurden viele Aspekte zu diesem Thema lebendig gemacht. Priester Rüdiger Wohlfahrt und Bezirksevangelist Thomas Schmidt führten das lebendige Zwiegespräch zwischen den Kindern und den Amtsträgern fort.
Am Ende wurde von den Kindern ein Abschlusslied gesungen, das sie als ‚Ohrwurm‘ mit auf den Weg nehmen konnten, wo es im Refrain heißt: „…und bis wir uns wiedersehn, und bis wir uns wiedersehn, …“. Dabei reckten sie die Hände in die Höhe und winkten im Rhythmus der Melodie. Auch die Eltern und sogar der Bezirksvorsteher mit allen Amtsträgern winkten mit.
Beim Verlassen des Kirchenraumes erhielten alle Besucher noch einen ‚Erinnerungs-Taler‘ mit nach Hause. Im Fojer waren Wandtafeln aufgestellt. Dort konnten die Kinder Zettel anheften zu dem Thema: „Meine Wünsche für das neue Schuljahr“ und „Meine Sorgen für die Zukunft“. Die gebastelten Plakate waren auch nach dem Gottesdienst besonders für die Kinder interessant, die bei den Vorbereitungsarbeiten am Samstag nicht dabei sein konnten.