Am Dienstag, 21. November 2023 führte Bezirksvorsteher Lothar Heim die Trauerfeier für Margarete Lieder in der Kirche von Langensteinbach durch. Vorsteher Wolfgang Mohr wurde um einen Wortbeitrag gebeten.
Die Neuapostolische Kirche von Langensteinbach in der Uhlandstraße 9 war fast bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Trauerfeier für Margarete Lieder begann. Viele sind gekommen, um sich von ihr zu verabschieden. Sie hat selbst eine große Familie, drei Kinder, sechs Enkel und sieben Urenkel. Viele sind auch aus benachbarten Gemeinden gekommen, sie war weithin bekannt und beliebt.
Lothar Heim legte der Trauerfeier ein Bibelwort zugrunde, einige Worte aus dem zweiten Korintherbrief, Kapitel 4, Vers 8: „Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig“.
Zunächst ging der Bezirksvorsteher auf die Todesanzeige ein, in der stand: „wir sind unendlich traurig“. Das könne er gut verstehen, wenn er die vielen Enkel und Urenkel sehe und das Verhältnis, das sie zu ihrer Oma oder Uroma hatten. „Ihr Tod kam nicht überraschend, man musste schon damit rechnen, aber er kam dann doch schnell und was bleibt ? ‚Traurigkeit‘“, so Lothar Heim. „Man sagt, jeder Mensch ist ersetzbar, das gilt vielleicht für das Geschäftsleben, aber nicht für die Familie“.
Der Bezirksvorsteher las den Lebenslauf der Verstorbenen vor. Sie war über 65 Jahre mit Ingold verheiratet, musste ihn aber im Januar dieses Jahres in die Ewigkeit abgeben. Nach einem Sturz in ihrer Wohnung musste sie in ein Pflegeheim, in dem sie am 5. November 2023 verstarb, so verloren die Enkel innerhalb von 10 Monaten beide: Opa und Oma. Sie wurde 88 Jahre alt.
Lothar Heim blendet danach in ihr Leben zurück und hob einige Besonderheiten hervor: sie sei eine ‚Seelsorgerin‘ gewesen, sie habe regelmäßig Kranke besucht, ob im Krankenhaus oder zu Hause. Sie habe nach dem Leitsatz gelebt: „Beten hilft“, deshalb sei die Überschrift der Traueranzeige so zutreffend: nimmer vergeht, was du liebend getan.
Der Vorsteher der Gemeinde Langensteinbach, Hirte Wolfgang Mohr, der sie jahrelang betreut hat, wurde um einen Predigtbeitrag gebeten.
Zwischen den einzelnen Abschnitten des Trauergottesdienstes sang der gemischte Chor der Gemeinde.
Am Ende der Trauerfeier bat der Bezirksvorsteher die ganze Trauergemeinde als Zusammenfassung gemeinsam das Lied zu singen:
„Eines bestehet, nimmer vergehet,
nimmer vergehet, was du liebend getan.
Wirst du die Welt und ihr Tagwerk verlassen,
nimmer vergeht, was du liebend getan“ (GB 437)