Am Mittwochabend, 22. Mai 2024 feierte Bezirksapostel Michael Ehrich in der Kirche Karlsruhe-West einen Jugendgottesdienst für den ganzen Apostelbereich. Er hatte dazu als Gast Bezirksapostel Peter Schulte (Westpazifik) mitgebracht.
Obwohl es ein Mittwochabendgottesdienst war, kamen zahlreiche Jugendliche zu diesem Gottesdienst, denn neben der Gemeinschaft und dem Wort Gottes gab es noch ein besonderes Highlight: Gleich zwei Bezirksapostel würden zu und mit ihnen sprechen.
Am Anfang gab es Technikprobleme. Der eine Bezirksapostel konnte den anderen nicht verstehen, weil das Headset die Übersetzung nicht gesendet hat. Zum Glück konnte die Sprachbarriere überwunden werden, indem der Übersetzer an den Altar geholt wurde und Bezirksapostel Peter Schulte (Westpazifik) seinen gastgebenden Bezirksapostel Michael Ehrich (Süddeutschland) wieder verstehen konnte.
Ankommen und nachfolgen
Die Jugendlichen des Apostelbereichs Karlsruhe hat Bezirksapostel Michael Ehrich spontan zu einem Gottesdienst nach Karlsruhe eingeladen. Fast 300 Jugendliche versammelten sich zum Wochengottesdienst am 22. Mai. Besonderer Gast war Bezirksapostel Peter Schulte, den sein Amtskollege nach der internationalen Bezirksapostelversammlung am Wochenende in der Schweiz noch zu einem Kurztrip nach Deutschland eingeladen hatte.
Grundlage für den Gottesdienst war das Bibelwort aus Matthäus 19, die Verse 21 und 22: „Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib´s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! Da der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter.“
Der Bezirksapostel analysierte die Hintergründe der damaligen Begegnung, übertrug das Geschehen in die heutige Zeit und warf die Frage auf, was es geben könnte, das die Jugendlichen heute an der Nachfolge hindern könnte. Er zählte dazu etliche Beispiele auf.
Der Glaube ist die Grundlage
„Liebe Brüder und Schwestern, liebe Jugend“, sagte der Bezirksapostel aus Down Under zur Freude aller auf Deutsch. Damit war sein Wortschatz in der Sprache aber aufgebraucht. Er ermunterte die Jugendlichen, mehr über ihren Glauben herauszufinden und erinnerte an Jesus, der als Zwölfjähriger im Tempel war, um mehr über seinen Glauben zu erfahren. „Es gibt diese spaßige Aussage: Egal, wie kompliziert eine mathematische Aufgabe ist, alles gründet darauf, dass eins und eins zwei ist“, sagte Bezirksapostel Schulte. Manchmal mache man sich den Glauben zu kompliziert, gründe er doch auf der einfachen Tatsache, dass Gott der Schöpfer sei, der alles geschaffen habe, auch den Menschen zu seinem Ebenbild. Er habe nur gewollt, dass die Menschen ihm folgen. Und als sie das nicht taten, liebte er sie immer noch und sandte seinen Sohn als Erlöser. Das sei das Fundament des Glaubens. Und auch, wenn man Gott nicht immer verstehe, solle man nie den Glauben verlieren.
Zum Abschluss seines Beitrages richtete Bezirksapostel Schulte noch einen besonderen Appell direkt an alle Jugendlichen: „Meine lieben jungen Brüder und Schwestern, genießt euer Leben, macht das Beste daraus, aber denkt daran: Jesus geht mit euch durch das natürliche Leben, aber wenn ihr ihm nachfolgt, habt ihr auch eine Zukunft mit Gott.“
Nach dem Gottesdienst war großer Austausch angesagt: Untereinander, über den Glauben, den Alltag, mit den Bezirksaposteln und ihren Frauen.