Am Sonntag, den 2. März 2025, besuchte Apostel Martin Rheinberger die Gemeinde Ittersbach, um einen besonderen Gottesdienst zu feiern, in dem er Versiegelungen und Amtseinsetzungen durchführte.
An diesem Sonntag fand der besondere Gottesdienst zum Gedenken an die Entschlafenen statt. Dazu waren die Gemeinden Langensteinbach und Malsch nach Ittersbach eingeladen. Im Laufe des Gottesdienstes spendete der Apostel einer Glaubensschwester aus Ittersbach zusammen mit ihrer Tochter die ‚Gabe Heiligen Geistes‘ und beglückwünschte sie danach zu ihrer „unauflöslichen“ Gotteskindschaft.
Für die Gemeinde Karlsruhe Durlach ordinierte er einen Diakon zum Priester, danach empfing eine Glaubensschwester aus der Gemeinde Malsch das Amt einer Diakonin.
Als Grundlage für den Gottesdienst diente ein Bibelwort aus Psalm 107 die Verse 19 und 20 wo es heißt: „die dann zum Herrn riefen in ihrer Not und er half ihnen aus ihren Ängsten, er sandte sein Wort und machte sie gesund und er rettete sie, dass sie nicht starben.“ Apostel Rheinberger ging in seiner Predigt auf die im Textwort beschriebene Not ein und gab Beispiele für geistliche Not, die den Seelen in der jenseitigen Welt begegnen könnte. Er sprach unter anderem von der tiefen Not derjenigen, die sich ungeliebt fühlten, der Not der Seelen, die mit der drängenden Frage „Warum hat Gott das zugelassen?“ in jene Welt abberufen wurden und von Gott keine Antwort erhalten hatten, sowie dem Trennungsschmerz von ihren Lieben, den viele Seelen zu bewältigen hätten. Stefan Graf, der stellvertretende Bezirksvorsteher, wurde um einen Predigtbeitrag gebeten und fügte einen wichtigen Impuls hinzu.
Der gemischte Chor, zusammengestellt aus den drei eingeladenen Gemeinden, setzte dazwischen stimmungsvolle Impulse. Vor dem Gottesdienst wurden die Besucher durch Musikstücke, vorgetragen von einem Bläser-Duo mit Orgelbegleitung, auf die Segnungen des Gottesdienstes eingestimmt.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Glaubensgeschwister zu einem „Kirchenkaffee“ in die unteren Räume der Kirche eingeladen, um gemeinsam in gemütlicher Runde die Gemeinschaft zu pflegen. Die Kinder versammelten sich dabei in dem Sonntagsschulraum um die Kinder-Tischgruppe, wo sie sich über die von Glaubensgeschwistern gebackenen ‚Mini-Pizza‘ freuten.