Am Freitag, den 14. März 2025, fand in der Kirche Ittersbach eine Trauerfeier für den verstorbenen Glaubensbruder Karl-Heinz Dietz aus Langensteinbach statt. Die Trauerfeier wurde von Hirte Wolfgang Mohr geleitet.
Es war der ausdrückliche Wunsch von Karl-Heinz Dietz, dass die Trauerfeier an seinem Heimatort Ittersbach abgehalten wird. Dieser Wunsch erwies sich als richtig, denn die Zahl der Trauergäste war so groß, dass in der Kirche Langensteinbach nicht genügend Platz für alle gewesen wäre. Selbst die Empore der Ittersbacher Kirche war besetzt.
Die Trauerfeier war von einer tiefen Ruhe und einer starken Emotionalität geprägt. Wolfgang Mohr, der Vorsteher der Gemeinde Langensteinbach, hielt nach dem Wunsch des Verstorbenen die Traueransprache. Als Grundlage für den Gottesdienst wählte er einen Teil des ersten Verses aus dem 43. Kapitel des Jesaja-Buches: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“.
Zu Beginn der Feier trug Wolfgang Mohr eine von Karl-Heinz Dietz selbst verfasste Zusammenfassung seines Lebens vor. Darin spiegelte sich das Leben des Verstorbenen wider, seine persönlichen Werte, sein Werdegang, seine beruflichen Erfolge und seine ehrenamtlichen Tätigkeiten. Anschließend erzählte Mohr von seinen eigenen Erlebnissen mit Karl-Heinz, von gemeinsamen Momenten im Posaunenchor und vielen anderen Begegnungen, die ihren Platz im Gedächtnis der Gemeindemitglieder hinterließen. Besonders hob er den starken Glauben hervor, den Karl-Heinz Dietz auch in seiner schweren Krankheit und während des Krankenhausaufenthalts bewahrte.
Markus Haarmann, der Vorsteher der Gemeinde Ittersbach, wurde gebeten, einen Predigtbeitrag zu leisten. Auch er erinnerte sich an zahlreiche Begegnungen mit Karl-Heinz Dietz und an die gemeinsamen Auftritte im Posaunenchor. Besonders berührte er die Trauergemeinde mit einem Bild, das Karl-Heinz Dietz als den „mächtigen, starken Mann mit der großen Basstuba“ darstellte, hinter dem er sich gut ‚verstecken’ konnte. In seiner Ansprache öffnete er den Trauernden ein „Trostfenster“, das die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit dem Verstorbenen vermittelte.
Nach den Worten des Trostes wurde das „Unser Vater“ von der gesamten Gemeinde gemeinsam gesprochen. Die Urnenbeisetzung, die bereits vor dem Gottesdienst stattgefunden hatte, entsprach ebenfalls dem Wunsch des Verstorbenen.
Besondere Höhepunkte des Gottesdienstes waren die musikalischen Beiträge des gemischten Chors aus Ittersbach und Langensteinbach, der durch viele Teilnehmer des Trauergottesdienstes verstärkt wurde. Ein Bläser-Duo stellte einen Bezug zum ehemaligen Posaunenchor her.
Der Altar war reich geschmückt mit weißen Lilien und einem schönen Herz aus vielen roten Rosen, das die Liebe der Angehörigen zum Ausdruck brachte.