Am Sonntag, dem 13. April 2025, fand in der Kirche Karlsruhe-Süd der diesjährige Vorstehertag des Arbeitsbereichs von Apostel Martin Rheinberger statt. Etwa 130 Vorsteher aus verschiedenen Gemeinden versammelten sich zu diesem besonderen Ereignis.
Der Tag begann mit einem feierlichen Gottesdienst, den Apostel Martin Rheinberger leitete. Bereits vor Beginn sorgte ein spontan zusammengestellter Vorsteher-Chor mit dem Lied „Du bist‘s allein“ für einen klangvollen Auftakt. Das Eingangslied „Alles meinem Gott zu Ehren“ wurde ebenso kraftvoll und eindrucksvoll von den versammelten Amtsträgern gesungen und verlieh dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre.
Der Apostel legte seiner Predigt das Bibelwort aus 2. Thessalonicher 3, 13 zugrunde: „Ihr aber lasst's euch nicht verdrießen, Gutes zu tun.“ In seiner Ansprache spannte er den Bogen zum Palmsonntag und erinnerte an die Begebenheit, als Jesus seine Jünger aufforderte, eine Eselin und ihr Fohlen loszubinden mit dem schlichten Hinweis: „Der HERR bedarf ihrer“. Dieser Satz durchzog den gesamten Gottesdienst und diente als zentrales Motiv. Der Apostel rief die anwesenden Amtsträger dazu auf, ihre Arbeit im Hinblick auf die Wiederkunft Christi stets unter das Leitmotiv zu stellen: „Der HERR bedarf es“.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes bat er Bischof Jörg Vester und Priester Oliver Ort um ergänzende Predigtbeiträge, die das Gehörte vertieften und erweiterten.
Nach dem Gottesdienst nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich umzuziehen, bevor sie sich zum gemeinsamen Mittagessen trafen. Ein engagiertes Küchenteam hatte eine Auswahl an kleinen Burgern, Fingerfood, Käse- und Obstplatten vorbereitet. Darüber hinaus verwöhnten Glaubensgeschwister die Gäste mit einer Vielzahl an Desserts, Kuchen und frischem Kaffee.
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen eines zentralen Themas für die kirchliche Arbeit: „Die Seelsorge“. Nach einem einleitenden Impulsvortrag, einer Videobotschaft des Bezirksapostels und einem Videobeitrag mit Umfrageergebnissen zum Thema, wurden die Teilnehmer in fünf Gruppen aufgeteilt. In jeweils eigenen Räumen fanden Workshops zu unterschiedlichen Aspekten der Seelsorge statt. Die Ergebnisse, Ideen und Anregungen wurden auf Flipcharts festgehalten und anschließend im Plenum vorgestellt. Die beiden Moderatoren fassten die gesammelten Beiträge digital zusammen und präsentierten sie per Beamer allen Teilnehmern.
Am Ende des Tages herrschte unter den Vorstehern große Einigkeit: Der Vorstehertag war nicht nur inhaltlich bereichernd, sondern bot auch eine wertvolle Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Inspiration. Besonders geschätzt wurden die praktischen Impulse für die Arbeit in den Gemeinden sowie das intensive Gemeinschaftserlebnis mit den Amtsbrüdern aus dem gesamten Apostelbereich.