Am 2. Juni 2025 fand auf dem Friedhof in Langensteinbach die Trauerfeier für die Glaubensschwester Ingeborg Renckly statt. Die Feier wurde von Evangelist im Ruhestand, Roland Hecker, geleitet.
In der neuen Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Langensteinbach versammelten sich zahlreiche Trauergäste – Freunde, Bekannte, Glaubensgeschwister sowie die Familienangehörigen von Ingeborg Renckly –, um gemeinsam Abschied zu nehmen. Die Halle war nahezu gefüllt und sehr stilvoll geschmückt.
Evangelist i.R. Hecker wählte als Leitwort für die Traueransprache einen Bibelvers, der ihm nach wiederholtem Lesen des Lebenslaufs spontan in den Sinn kam:
„Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit.“
(2. Timotheus 4, Verse 7 und 8)
Nach dem Vorlesen des von der Familie erstellten Lebenslaufs ging er auf prägende Stationen im Leben der Verstorbenen ein. Besonders hob er hervor, dass Ingeborg Renckly schon früh im Leben mit schweren Schicksalsschlägen konfrontiert war – unter anderem mit dem frühen Tod ihrer Eltern – und dennoch nie ihren Lebensmut verlor. Trotz vieler persönlicher Kämpfe blieb sie stets eine Quelle der Kraft für andere.
Eine zentrale Aussage aus dem Lebenslauf stellte Evangelist Hecker besonders in den Mittelpunkt: „Sie war für alle da, sie war nicht nur dabei, sondern sie war immer mittendrin, sei es in der Familie oder in der Gemeinde“.
Auch in den schwierigen Tagen ihrer Krankheit verlor Ingeborg Renckly nie ihren Humor. Die enge und liebevolle Beziehung zu ihrem Ehemann wurde in ihren letzten Lebenswochen besonders deutlich. In großer Treue pflegte er sie rund um die Uhr, sieben Tage die Woche – bis an seine Belastungsgrenze.
Am Donnerstag, den 22. Mai, wurde sie erneut in die Intensivstation des Krankenhauses eingeliefert. In der Nacht auf Montag, den 26.5. wurde sie von ihren Schmerzen erlöst und durfte im Beisein ihres Mannes friedlich heimgehen.
Am Tag zuvor hatte sie sich bewusst von ihrem Mann verabschiedet und spürte, dass ihre Zeit gekommen war.
Nach der Ansprache begleiteten die Trauergäste Ingeborg Renckly in einem langen Trauerzug bis zum Grab, wo schließlich die Aussegnung stattfand.