Am Dienstag, den 7. Oktober 2025, fand der freudig erwartete Seniorenausflug des Kirchenbezirks Karlsruhe statt. Rund 70 gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich an diesem herbstlich bewölkten, aber trockenen Tag gemeinsam auf den Weg ins benachbarte Frankreich – genauer gesagt in das charmante Städtchen Weißenburg (Wissembourg).
Die Anreise erfolgte bequem mit einem Doppeldeckerbus, der an drei Haltepunkten – zweimal in Karlsruhe und einmal in Baden-Oos – die Ausflugsteilnehmer einsammelte. Die Stimmung war von Beginn an fröhlich und erwartungsvoll.
Erster Halt: Das Kakteenland Steinfeld
Die erste Station des Ausflugs war das bekannte Kakteenland in Steinfeld. In einem riesigen Glashaus konnten die Senioren eine beeindruckende Vielfalt an Kakteen bestaunen – von winzigen Exemplaren mit leuchtend roten „Köpfchen“ bis hin zu den mächtigen „Schwiegermutter-Sesseln“, den kugelrunden Goldkakteen.
Doch nicht nur die Pflanzenwelt begeisterte: Im Eingangsbereich gab es eine Ausstellung von Edelsteinen und Schmuck. Die Besucher waren fasziniert von der Farbenpracht der Steine und der kunstvollen Verarbeitung zu Schmuckstücken, Perlenketten oder kleinen Figuren. Ein besonderes Highlight war eine große aufgeschnittene Amethyst-Druse mit glänzend poliertem Rand. Viele nutzten die Gelegenheit, ein kleines Andenken zu erwerben.
Weiterfahrt nach Weißenburg
Nach dieser ersten Etappe führte die Fahrt weiter über die Grenze nach Weißenburg. Dort konnten die Teilnehmer den Aufenthalt individuell gestalten. Einige besichtigten die historische Altstadt, andere zog es in die Klosterkirche. Wieder andere steuerten zielsicher eine der vielen Bäckereien oder Konditoreien an, um elsässische Spezialitäten einzukaufen. Die meisten suchten sich etwas zu Essen, möglichst französische Gerichte, allen voran den berühmten, traditionellen Flammkuchen.
Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit der Touristenbahn, die durch Weißenburg und bis zum Deutschen Weintor führte. Da das kleine ‚Bähnle‘ nicht alle Gäste auf einmal fassen konnte, wurden die Senioren in zwei Gruppen aufgeteilt. So hatte jeder die Möglichkeit, entspannt die Umgebung zu erkunden und interessante Einblicke in die Geschichte der Stadt zu erhalten.
Gemütlicher Abschluss in der Hofschänke Winden
Zum Abschluss des Tages kehrten die Ausflügler in die Hofschänke nach Winden ein. In urigem Ambiente mit Holzbalken und Backsteinmauern konnten sich alle aus einer umfangreichen Speisekarte ihr Wunschgericht aussuchen. Die Auswahl reichte von traditionellen Pfälzer und elsässischen Spezialitäten bis hin zu deftigen Wildgerichten aus der Region. Der Service war schnell und freundlich, und bald schon wurde geschlemmt, gelacht und angeregt geplaudert.
Gegen 19:00 Uhr machten sich die Teilnehmer – satt, zufrieden und voller Eindrücke – auf die Heimreise.
Ein Dank an die Organisatoren
Ein besonderer Dank gilt den beiden Seniorenbeauftragten Lothar Haisch und Rüdiger Müller, die den Ausflug mit viel Sorgfalt und Engagement geplant und begleitet haben. Dabei sollte der Beitrag des „Reiseleiters“ Norbert Kuhnle nicht unerwähnt bleiben, der die Tour vorgeschlagen und kommentiert hat. Ihr Einsatz wurde am Ende der Fahrt mit einem kräftigen Applaus im Bus belohnt – ein schönes Zeichen der Wertschätzung für einen rundum gelungenen Tag.