Am Sonntag, den 5. Oktober 2025 führte Gemeindeevangelist Tobias Watermann einen Gottesdienst zum Erntedanktag durch. In diesem Gottesdienst spendete er auch einem Kind das Sakrament der „Heiligen Wassertaufe“.
Gegen Ende des Gottesdienstes bat Tobias Watermann die Eltern mit ihrem Kind zum Altar zu kommen. Zunächst erklärte er die Bedeutung für den Namens des Täuflings: „Malosi Niran“ - der ‚Starke‘ und der ‚Ewige‘. Er ging zu Beginn der Taufhandlung darauf ein, dass der Täufling viele schöne Zeiten, aber auch nicht so schöne Zeiten durchleben werde, die Eltern aber immer darauf vertrauen könnten, dass Gott an seiner Seite sei. Er wies ferner darauf hin, dass Jesus damals schon auf die Kinder verwies und sehr entschieden sagte: „Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“.
Evangelist Watermann wies darauf hin, dass es die Aufgabe der Eltern sei, das Kind im Glauben zu erziehen, was nicht immer eine leichte Aufgabe sein werde. Er sprach von Momenten, in denen man nicht wisse, was man zu den Kindern sagen solle. Er erwähnte die wichtige Aufgabe der Eltern, mit den Kindern zu beten, damit ihnen bewusst werde, dass sie sich immer an Gott wenden können. Es sei die Aufgabe der Gemeinde, die Kinder so anzunehmen und wertzuschätzen wie sie sind, egal ob sie ein lebhaftes Verhalten im Gottesdienst zeigen, oder nicht. Und für sie da zu sein, auch wenn sie älter werden. Evangelist Watermann sprach auch davon, dass nicht jeder das Glück hat, getauft zu werden und Gott so nah sein zu können.
Das Taufwasser für den Vater des Täuflings hatte der Großvater des Täuflings damals der Murg entnommen. Das Taufwasser für den Täufling hatte der Großvater der Oos entnommen und hielt die Schale mit dem Taufwasser bei der Taufhandlung.