Am Samstag, den 21. März 2026, trafen sich zahlreiche Glaubensgeschwister aus den Gemeinden Ittersbach und Langensteinbach zu einem gemeinsamen Ausflug und besuchten den „Ostergarten“ in Pforzheim.
Eine religiöse Gruppe der evangelischen Kirche mit dem Namen „Pforzheimer Stadtmission“, hatte in mehreren Räumen ihres Gebäudes diesen besonderen „Ostergarten“ aufgebaut. Dabei handelt es sich um eine eindrucksvolle Serie von Erlebnisräumen, die verschiedene Stationen des Leidensweges Jesu anschaulich darstellen.
Zu Beginn gelangten die Besucher in einen Raum, der die Situation vor dem Stadttor von Jerusalem nachbildete. Mit Pflasterbelag, Stadtmauer und einem großen Holztor wurde eine authentische Atmosphäre geschaffen. Die Gruppenführerin versetzte die Teilnehmer mit ihren lebendigen Erzählungen in die Zeit Jesu. Sie berichtete von seiner Lehrtätigkeit, seinen vielen Wundern und seinem Weg zum Passahfest nach Jerusalem. Anschließend öffnete sie das Tor und schilderte den Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag.
Im nächsten Raum wurde der Markt von Jerusalem dargestellt. Marktstände, Verkaufstische, Sonnensegel und Palmen an den Wänden vermittelten einen lebendigen Eindruck vom damaligen Stadtleben.
Daraufhin betraten die Besucher einen Raum, in dem das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern nachgestellt war. Ein großer Tisch in der Mitte und zahlreiche Sitzplätze darum herum luden dazu ein, sich in diese besondere Szene hineinzuversetzen.
Anschließend führte der Weg über einige Treppen hinab in den Garten Gethsemane. In dunkler Atmosphäre erzählte eine Betreuerin von den Gebeten Jesu und seiner Gefangennahme, was bei vielen Besuchern einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Der nächste Raum stellte den Palast des Hohepriesters dar. Dort wurde die Geschichte von der dreimaligen Verleugnung des Petrus erzählt, begleitet vom Krähen eines Hahns, das die Szene eindrücklich unterstrich.
Weiter ging es in den Palast des Pilatus. Hier wurde die bekannte Szene dargestellt, in der Pilatus seine Hände in Unschuld wusch.
Ein besonders bewegender Abschnitt folgte auf Golgatha: In einem kleinen, dunklen Raum standen drei Kreuze, während die Geschichte der Kreuzigung Jesu erzählt wurde.
Danach führte der Weg weiter hinab zum Grab Jesu, das in einer kleinen, dunklen Kammer aufgebaut war. Der große, runde Stein war weggerollt, und plötzlich erfüllte ein helles Licht die Grabesgruft. Die Auferstehung Jesu wurde auf eindrucksvolle Weise dargestellt.
Im Anschluss gelangten die Besucher durch eine helle Lichtschleuse in einen Raum, der das Paradies symbolisierte. Viele Blumen, ein angenehmer Duft, helles Licht und ein plätscherndes Wasserbächlein schufen eine friedliche und „himmlische“ Atmosphäre.
Zum Abschluss gab es einen Raum der Besinnung und Stille. Dort konnten die Teilnehmer zwischen Sinnsprüchen und Bildern verweilen, persönliche Gedanken festhalten und ihre Gebete auf Karten schreiben, die anschließend in eine Box gelegt wurden.
Für alle Teilnehmer war dieser Besuch ein tief bewegendes und beeindruckendes Erlebnis, das die Leidensgeschichte Jesu auf eindrucksvolle und lebendige Weise näherbrachte.