Am Freitag, dem 17. April 2026, fand in der Friedhofskapelle in Langensteinbach die Beerdigung von Uwe Girrbach aus der Gemeinde Langensteinbach statt. Die Trauerfeier wurde von Priester Thomas Knab geleitet.
Bei herrlichem Frühlingswetter versammelten sich zahlreiche Gläubige in der neuen Aussegnungshalle, um von ihrem Glaubensbruder Uwe Girrbach Abschied zu nehmen. Für alle Anwesenden war es ein schwerer Schicksalsschlag, dass dieser freundliche und hilfsbereite Mann im 65. Lebensjahr so plötzlich und unerwartet aus dem Leben gerissen wurde.
Viele Freunde, Bekannte und zahlreiche Arbeitskollegen waren gekommen. Die Kapelle war bis auf den letzten Platz gefüllt, sodass viele Trauergäste sogar vor der Tür Platz nahmen und die Feier über eine Lautsprecherübertragung verfolgten.
Priester Thomas Knab stellte die Trauerfeier unter ein Bibelwort aus dem Philipperbrief (Kapitel 1, Vers 6):
„Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird es auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.“
In seiner Ansprache ging er auf den überraschenden Tod von Uwe Girrbach ein und betonte, dass vieles im Leben unvollendet erscheine. Gerade habe er sich auf seinen Ruhestand vorbereitet und sich darauf gefreut, mehr Zeit in seiner vertrauten Umgebung zu verbringen und sich in seine „Wohlfühloase“ zu Hause zurückzuziehen
– doch dann kam das abrupte Ende.
Den Angehörigen sprach er Trost zu: Uwe habe von Gott ein Licht mit auf seinen Weg bekommen. Auch wenn das irdische Leben nun beendet sei, bleibe dieses Licht bestehen und gebe Hoffnung, ihn am ‚Tag Christi Jesu‘ wiederzusehen.
Im Anschluss verlas er den Lebenslauf des Verstorbenen und übermittelte auch Worte seines Arbeitgebers, bei dem er 25 Jahre tätig war. Dort wurde Uwe Girrbach nicht nur als Mitarbeiter, sondern als sehr geschätzter Mensch beschrieben – zuverlässig, hilfsbereit und stets freundlich.
Sein Wesen fasste der Priester in wenigen Worten zusammen: bescheiden, dankbar und zufrieden. Für ihn habe es nicht viel gebraucht, um glücklich zu sein.
Der gemischte Chor trug mit seinen Liedern zu einer würdevollen und getragenen Atmosphäre in der Aussegnungshalle bei.
Nach dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser wurde der Sarg zur letzten Ruhestätte gefahren und dort nach der Aussegnung beigesetzt.