Am Samstag, den 8. August 2026, wurde in der Kirche Karlsruhe-West Hochzeit gefeiert. Daniela Ruchser und Christian Hoyer gaben sich das Jawort und empfingen den Segen Gottes für ihren gemeinsamen Ehebund. Den Traugottesdienst führte Hirte Tobias Metz, Vorsteher der Gemeinde Karlsruhe-Mitte durch.
Trotz der sommerlichen Hitze waren zahlreiche Gäste, Freunde und Glaubensgeschwister aus nah und fern gekommen. Die Kirche war bis auf die Empore gut gefüllt. Die Feier war liebevoll vorbereitet: Auf jedem Platz lag ein Programmheft mit dem Ablauf des Gottesdienstes und den Liedtexten zum Mitsingen und Mitlesen.
Bereits der Einzug des Brautpaares wurde zu einem ersten Höhepunkt. Das Orchester begleitete Daniela und Christian mit dem bekannten Lied „A Thousand Years“. Nach dem gemeinsamen Eingangslied „Ich bete an die Macht der Liebe“ verlas Tobias Metz das Bibelwort aus 1. Johannes 4, ein Teil aus dem Vers 12: „Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns.“
In seiner Ansprache stellte der Hirte zunächst die Freude darüber in den Mittelpunkt, dass Gott die beiden zusammengeführt habe. „Großer Gott, das hast du großartig gemacht! Wir schicken dir gemeinsam einen großen Dank nach oben“, fasste er seine Gedanken zusammen. Anschließend erzählte er, wie sich Daniela und Christian kennengelernt hatten, und ging auch auf ein besonderes Glaubenserlebnis der Eltern ein.
Anhand der biblischen Geschichte von Jakob und Rahel zeigte Tobias Metz Parallelen zum Weg des Brautpaares auf. Besonders ging er auf den Begriff „Agape“ ein, der in der Originalfassung des Textwortes verwendet wurde. Die im Bibelwort beschriebene Liebe sei mehr als das Verliebtsein zweier Menschen. Das aus dem Griechischen stammende Wort bedeute, sich ganz auf den anderen einzulassen und dessen Leben wichtig zu nehmen. Wenn die beiden sich in „Agape“ üben, hat Gott viel Platz in ihrer Ehe, so der Hirte.
Einen weiteren Predigtbeitrag übernahm Thorsten Gerbert, stellvertretender Vorsteher der Gemeinde Durlach, aus der das Brautpaar stammt.
Für eine besondere Überraschung sorgten Daniela und Christian selbst. Nach der Predigt erklang ihr selbst gedichtetes und komponiertes Musikstück, das sie zuvor aufgenommen hatten. Darin brachten sie ihre gegenseitige Liebe auf ganz persönliche Weise zum Ausdruck.
Anschließend spendete Tobias Metz dem Paar den Segen Gottes zum Ehebund. Danach formierten sich Orchester und einige Sängerinnen zu einem Chor und sangen „Vom Flügel eines Engels berührt“.
Nach dem Gottesdienst versammelte sich die Gemeinde vor der Kirche. Daniela und Christian zogen anschließend durch einen Spalier aus Eukalyptuszweigen und farbigen Bändern ins Freie. Unter dem Jubel der Hochzeitsgäste wurden die beiden herzlich gefeiert.
Vor der Kirche bildete sich danach eine lange Reihe von Gratulanten. Bei Sekt und kalten Getränken konnten die Gäste dem frisch vermählten Ehepaar persönlich ihre Glückwünsche überbringen.