Am Sonntag, den 21. April 2013 konnten elf Konfirmandinnen und acht Konfirmanden aus verschiedenen neuapostolischen Gemeinden in Karlsruhe und aus Rheinstetten in einem Gottesdienst in der Zentralkirche in der Karlstraße ihre Konfirmation erleben.
Durchgeführt wurde der Gottesdienst von Apostel Herbert Bansbach, dem Leiter des Kirchenbezirkes Karlsruhe.
Der Apostel legte dem Konfirmationsgottesdienst das Bibelwort aus 5. Mose 28, Vers 2 zugrunde: „...und weil du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorsam gewesen bist, werden über dich kommen und dir zuteil werden alle diese Segnungen…". Er sprach die Konfirmanden persönlich an und betonte, dass sie mit dem heutigen Tag die Verantwortung für ihr Glaubensleben Gott gegenüber übernähmen. Diese hohe Aufgabe, das Gelübde, „dem Teufel und all seinem Werk und Wesen zu entsagen“, täglich zu erfüllen, setze eine große Verantwortungsbereitschaft voraus. Dies könne für die jungen Heranwachsenden eine große Sorge sein. Allerdings würden sie beim Einhalten des Gelübdes besonderen Segen erhalten, der sich schon jetzt bemerkbar mache und auch später im Berufsleben und in der Familie zu erleben sei und der eine besondere Sicherheit im Leben biete.
Dies unterstrich auch der zum Mitdienen aufgerufene Bezirksälteste Reinhard Wildermuth, Leiter des Kirchenbezirkes Karlsruhe 2, der die Konfirmanden und Konfirmandinnen darauf hinwies, dass es kein einseitiges Versprechen sei, wenn man das Gelübde ablege.
Der Apostel berichtete weiter, dass er von den Konfirmandinnen und Konfirmanden einen Brief erhalten habe. Hierin dankten sie Ihren Lehrkräften und den Eltern und drückten auch die Sorge und Bitte aus „dass die ältere Jugend sie doch auch im Kreis der Jugend aufnehmen möge“. Über diese Bitte hat sich der Apostel sehr gefreut und beglückwünschte die jungen Christen.
Während der Chor „Meine Seele ist stille in dir“ vortrug, traten die Konfirmandinnen und Konfirmanden vor den Altar, um ihr Treuegelöbnis abzulegen und den besonderen Konfirmationssegen durch den Apostel zu erhalten. Anschließend wurden sie als mündige Christen in der Gemeinde willkommen geheißen.
Chor und Orchester, die aus den Musizierenden der einzelnen Gemeinden im Kirchenbezirk bestanden, gestalteten den musikalischen Rahmen für den Gottesdienst.