Zum ersten Treffen "Kids-on-Tour" im Jahr 2014 kamen die Kinder des Kirchenbezirkes Karlsruhe 1 am 1. Februar in der Kirche Karlsruhe-Mitte zusammen.
"Wir pflanzen eine Blumenzwiebel in einen selbst bemalten Blumentopf", war d as zentrale Thema des Treffens . Zur Überraschung aller Beteiligten kam unser Bezirksapostel Michael Ehrich mit seiner Familie zur Begrüßung. Gleich zu Beginn reihte er sich wie selbstverständlich in das Auflockerungsspiel der Kinder ein, die sich gegenseitig einen Softball zuwarfen. Nach dem Gebet und einem gemeinsam gesungenen Danklied machten sich die Kinder zu Fuß auf den Weg zu einem nahegelegenen Verkehrsmuseum in Karlsruhe.
Dort bekamen sie erst einmal eine kindgerechte Einführung in die Geschichte des Fahrrades. Der Erfinder des Fahrrades, Karl Freiherr von Drais, lebte nämlich in Karlsruhe. Ein Nachbau seines damaligen, hölzernen Laufrades konnte im Verkehrsmuseum bewundert werden. Schnell erkannten die Kinder, dass an diesem ersten Fahrrad viele wichtige Dinge, die heute selbstverständlich sind, fehlten: Es hatte kein Licht und keine Bremse, keine Kette und keine Pedale. So konnte ihnen an verschiedenen Beispielen die Weiterentwicklung des Fahrrades aufgezeigt werden. Es waren auch erstaunlich viele Motorräder und Autos zu sehen. Von motorisierten Pferdekutschen bis hin zu klassischen Oldtimern, vom "Messerschmitt-Kabinenroller" bis zur "Borgward Isabella". Im oberen Geschoss gab es noch eine große Modelleisenbahn-Landschaft zu bewundern.
Schon auf dem Rückweg konnte man von manchen Kindern hören: "Jetzt habe ich aber richtig Hunger". Nach dem Mittagessen wurde dann das Projekt des Tages gestartet: das Einpflanzen der Blumenzwiebeln. Zuerst sollte der Blumentopf bemalt werden. Jeder hatte seine eigenen Ideen. Es gab Töpfe mit gelben Streifen, mit grünem Rand, mit Blumen drauf, einfarbige, zweifarbige und ganz bunte. Einer bemalte seinen Topf sogar von innen. Mit dem Föhn trocknete die Farbe etwas schneller. Damit in dem Blumentopf schon mal etwas zu sehen ist, bevor die Zwiebel sprießt, konnte jedes Kind eine Papierblume basteln. Sie wurde aus buntem Karton ausgeschnitten und an einen Holzstab geklebt. Dann ging´s ans Einpflanzen. Der Topf wurde zur Hälfte mit Erde gefüllt. Jedes Kind durfte sich eine Blumenzwiebel aussuchen. Es gab Tulpen, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen zur Auswahl. Sorgsam wurden sie in die Erde gedrückt und vorsichtig zugefüllt. Begossen wird die Zwiebel natürlich erst zu Hause.
Zur Auflockerung und zum Austoben durften dann alle noch eine Runde auf den Spielplatz gegenüber. Außer Fußball spielen, konnte man dort auch klettern, hangeln und auf einer Drehscheibe kreiseln.
Stolz präsentierten die Kinder ihre Blumentöpfe, als sie von den Eltern abgeholt wurden. Jetzt sind sie natürlich richtig gespannt, wann das erste Grün aus der braunen Erde hervor sprießt.
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