Am Mittwoch, den 12. Februar 2014 hielt Bezirksapostel Michael Ehrich einen Gottesdienst für den Bezirk Karlsruhe 2. In diesem Gottesdienst wurden die vier bisherigen Gemeinden Forchheim, Durmersheim, Karlsruhe-Oberreut und Karlsruhe-Daxlanden zur neuen Gemeinde Karlsruhe-Süd zusammengeführt.
Begleitet wurde der Kirchenpräsident der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland von Apostel Kühnle, Apostel Bansbach, Apostel Oppong-Brenyah (Ghana) und Apostel Nwogu (Nigeria). Der Bezirksapostel legte dem Abendgottesdienst ein Textwort aus dem Johannesevangelium zu Grunde (Kapitel 7, Vers 38):
„Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“
In seiner Predigt erklärte er, dass dieses Wort auch heute Bestand hat. Wer dem lieben Gott vertraut, wird in seiner Hand zum Werkzeug und kann viel Gutes wirken. Als Beispiel nannte Ehrich die Frau am Jakobsbrunnen, die in die Stadt lief und von Jesus erzählte. Auf ihre Initiative hin konnten viele zum Glauben finden. Schließlich rief der Bezirksapostel noch die beiden Apostel aus Afrika an den Altar. Besonders eindrucksvoll waren Apostel Nwogus Schilderungen der Christenverfolgung im Norden Nigerias. Er zeigte sich sehr dankbar für die, auch an diesem Abend formulierten Fürbitten der Gemeinde in Karlsruhe. Im Gegenzug übermittelte er herzliche Grüße von den neuapostolischen Christen in Nigeria.
Nach der Feier des heiligen Abendmahls folgten einige Änderungen im Kreis der Karlsruher Amtsträger. Evangelist Rastetter aus der Gemeinde Durmersheim und Priester Link aus der Gemeinde West wurden vom Bezirksapostel in den Ruhestand versetzt. In der Folge erhielt Evangelist Kay Harz das Hirtenamt und wurde zum Vorsteher der neuen Gemeinde Süd beauftragt. Evangelist Lothar Haisch, der bisher als Vorsteher den Gemeinden Daxlanden und Oberreut diente, wird in der zukünftigen Gemeinde an der Seite des Hirten stehen. Zudem erhielt Bruder Sven Weida aus Karlsruhe West das Diakonenamt.
Chor und Orchester gestalteten den Gottesdienst musikalisch und setzten mit dem bekannten Kanon von Lorenz Maierhofer „Bleibe bei uns, O Herr“ einen ruhigen Schlusspunkt.