Am Sonntag, den 11. Oktober startete ein Bus mit über 50 Geschwistern zu unserer Partner-gemeinde der Schuhkartonaktion nach Rötenberg.
Morgens um 07.00 Uhr ging es von Knielingen über Freudenstadt nach Rötenberg. Zwar noch etwas verschlafen, aber mit Kind und Kegel konnten wir pünktlich los. Im Bus wurden wir mit frischen Brezeln gestärkt und konnten uns auf die Begegnung mit unseren Geschwistern der Gemeinde Rötenberg einstimmen.
Zu unserer Freude wurden auch Geschwister der zweiten Partnergemeinde Öschelbronn in Röten-berg erwartet. Nach gut zwei Stunden Fahrzeit kamen wir im Nebel und kühlen Temperaturen an. Ein herzliches Willkommen, eine liebevolle Umarmung oder Händedruck machte die Ankunft zu einem freudigen Ereignis.
Schnell füllte sich der Kirchenraum, alle Sänger und Sängerinnen nahmen im Chor ihren Platz ein, der Rest der Geschwister füllte die restlichen Plätze. Ein stimmgewaltiger Chor versetzte alle Anwesenden in eine freudige Erwartung auf den beginnenden Gottesdienst, der von dem zuständigen Bezirksevangelist Armbruster des Bezirkes Dorhan gehalten wurde.
Als Grundlage lag dem Gottesdienst ein Wort aus Psalm 25 Verse 14-16 zugrunde:
„Der Herr ist denen Freund, die ihn fürchten; und seinen Bund lässt er sie wissen. Meine Augen sehen stets auf den Herrn; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. Wende dich zu mir und sei mir gnädig“.
Mit den begleitenden Grüßen des Apostels bereitete der Chor mit dem Lied 387 aus der Chormappe „Ich bin das Licht der Welt……….ich bin hier Herr“ den Beginn des Predigtteils.
Das Lied der Sänger verursachte bei dem einen oder anderen eine Gänsehaut, oder wie ein Düssel-dorfer Einweiser auf dem EJT 2009 meinte: „Da wächst mer de Pelz“.
Nach dem Gottesdienst war in der benachbarten Sporthalle für alle Geschwister der Tisch gedeckt. Nach den ersten Gesprächen wurde dann gemeinsam gegessen. Original Rötenberger Spanferkel, frische Salate und Baguette ließen einem das Wasser im Mund zusammen laufen. Aufgrund dieser Köstlichkeiten war danach erstmal ein Verdauungssparziergang angesagt. Kaum waren wir zurück, fuhr uns frischer Kaffeeduft in die Nase und herrliche Torten und Kuchen ließ einem die Auswahl schwer fallen.
Wenn es am schönsten ist, muss man wieder an die Heimfahrt denken. Bevor es losging, versammelten sich nochmals alle Sänger in der Halle zu einem gemeinsamen Liedvortrag. Aber dann war es soweit - es wurde zum Aufbruch geblasen. Nach einem gemeinsamen Gebet und herzlicher Verabschiedung machten wir uns wieder auf den Heimweg nach Knielingen. Zwar etwas müde kamen wir aber glücklich und dankbar wieder zu Hause an.
Wir danken den Rötenbergern für ihre liebevolle Gastfreundschaft und hervorragende Organisation. Über allem stand die herzliche Verbundenheit und geschwisterliche Liebe, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht hat. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.