Zur Einstimmung auf den Gottesdienst für Verstorbene gestalteten der Projektchor und das Bezirksorchester am Samstag, den 5. November 2016 eine „Musikalische Andacht“ in der Zentralkirche Karlsruhe –Mitte.
Erstmalig wurden europaweit zu den Entschlafenen-Gottesdiensten der Neuapostolischen Kirche am 6. November 2016 bewusst auch Gäste und Christen anderer Konfessionen eingeladen. Es wurden insbesondere trauernde und Trost suchende Menschen angesprochen, die vielleicht einen lieben Menschen in die jenseitige Welt abgeben mussten. Zur Einstimmung auf diesen besonderen Gottesdienst wurden am Vorabend in vielen Kirchenbezirken Andachten und Konzerte durchgeführt.
Im Bezirk Karlsruhe fand am Vorabend in der Zentralkirche eine „Musikalische Andacht„ statt, bei der sowohl Musikstücke vorgetragen wurden, als auch Wortbeiträge mit Bibellesungen und eine Kurzpredigt zum Nachdenken anregten.
Nach einem kurzen Gebet erläuterte Evangelist Georg Robak die Bedeutung des Entschlafenen-Gottesdienstes in der Neuapostolischen Kirche. Er sei nicht nur ein Totengedenken, wie es in dieser Jahreszeit an vielen Orten gepflegt wird, sondern durch die Hoffnung auf ein Wiedersehen auch ein Fest der Gnade Gottes.
Etwa 50 Sängerinnen und Sänger waren standen rund um den Altar und berührten die Herzen der Zuhörer mit ihren einfühlsam vorgetragenen Liedern wie „Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren“ oder “Verleih’ uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Das Bezirksorchester mit ca. 40 Musikern verstärkte die Atmosphäre durch ihre sehr stimmungsvoll dargebotenen Werke, darunter das „Largo“ von Antonín Dvořák oder die Suite „Elegy“ von Hugo Alfvén aus ‚Gustav II Adolf’. Am Schluss wirkten beide zusammen und trugen das Lied „Selig sind die Toten“ aus dem Oratorium „Die letzten Dinge“ von Louis Spohr vor.
Die Leitung des Projektchores hatte Julian Mack, das Bezirksorchester dirigierte Moritz Wahl und an der Orgel spielte Bernd-Jürgen Kulick.