Der Neujahrsempfang der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland fand im Jahr 2019 wieder in Karlsruhe statt. Im Lichthof des Badischen-Gemeindeversicherungs-Verbandes (BGV) fanden sich Politiker, Vertreter anderer christlicher Kirchen, zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und auch viele Glaubensgeschwister aus verschiedenen umliegenden Gemeinden ein.
Vor zwei Jahren war der Neujahrsempfang schon einmal in Karlsruhe, damals in der Stadthalle. In diesem Jahr konnte er auf Einladung des Vorstandsvorsitzenden Heinz Ohnmacht im Lichthof des BGV durchgeführt werden. Dieser große, ganz in weiß gehaltene, sich über drei Stockwerke erstreckende Raum bot das architektonische Ambiente für die Festveranstaltung. Auf einem kleinen Bühnenpodest sorgte ein Streichensemble für die musikalische Einstimmung.
Zunächst begrüßte Bezirksapostel Michael Ehrich als Präsident der NAK-Sued die Gäste und ging in seiner Eröffnungsrede besonders auf das ökumenische Zusammenwirken der christlichen Glaubensgemeinschaften ein. "Das Verbindende ist eine ganz große Kraft" erklärte Michael Ehrich und nannte einige gemeinsame Maßstäbe und Forderungen des Evangeliums: dem Schwachen beistehen, die Friedfertigkeit, ein Klima gegenseitigen Respekts, die Vermittlung von Werten und die Nächstenliebe.
Dr. Frank Mentrup, der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe griff in seiner Rede den von Michael Ehrich genannten Bezug zum Grundgesetz auf und unterstrich die Bedeutung der Kirchen im gesellschaftlichen Miteinander einer Stadt. Er zählte etliche soziale Aktivitäten der NAK in Karlsruhe auf und äußerte sich lobend über die Öffnung der Kirche zur Stadtgesellschaft.
In Vertretung von Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh richtete Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Baden-Württemberg einige Worte an die Zuhörer. Dabei nannte er Karlsruhe einen 'Hotspot der Ökumene' und verwies auf die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), für den nicht Kapstadt, sondern Karlsruhe als Tagungsort ausgewählt wurde.
Als letzten Vortrag zeigte Dr. Öhler etliche Bilder und Videos von der humanitären Unterstützung der NAK-Süddeutschland für die Schwesterkirchen in Westafrika durch human aktiv.
Nach den Vorträgen waren alle Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss eingeladen, der genügend Raum für Gespräche und Gedankenaustausch bot.
Einen ausführlichen Bericht finden Sie bei NAK-Sued hier.