Am Sonntag, 10. September 2017 spendete Bezirksapostel Michael Ehrich dem langjährigen Vorsteher der Gemeinde Karlsruhe-Knielingen, Evangelist Karl Furrer und seiner Frau im Rahmen eines Gottesdienstes in der Gemeinde Ettlingen den Segen zur Goldenen Hochzeit. Er ordinierte auch einen Priester und drei Diakone.
Auf diesen Gottesdienst mit dem Bezirksapostel hatte sich die Gemeinde schon lange gefreut und sich darauf gut vorbereitet. Viele Gäste waren geladen: Die Verwandten und Hochzeitsgäste, die Gemeinde Karlsruhe-Knielingen, viele Bezirksämter und Vorsteher. Die Kirche in Ettlingen war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Der Bezirksapostel bat das Goldene Hochzeitspaar mit etwas scherzhaften Worten zu sich: „Kommt zu mir an den Altar, lieber Evangelist, bekannt in Stadt und Land, lieber Karl mit deiner Dorte, ihr ‚Goldenes Paar’“. Der Chor sang zur Einleitung der Segenshandlung das Lied „Herr mein Leben es sei dein..“. Diese Aussage griff der Bezirksapostel sofort auf und versicherte, dass dies bei dem Jubelpaar genau zutreffe. „Du hast als Polizist im Irdischen das Gesetz zu hundert Prozent vertreten, so hast du auch in der Kirche das Gesetz Christi zu hundert Prozent vertreten. Später warst du für den Bischof oft Chauffeur und ‚Leibwächter’, du hast dich wirklich viel für den Herrn eingesetzt“. Zu der Frau des Evangelisten gewandt scherzte er: „Liebe Dorte, eines ist klar, mit so einem Mann wird es einem nicht langweilig! Ihr habt gemeinsam das Leben dem Herrn geweiht. Ich habe die Bibel zur Hand genommen und wollte sehen, welches Wort euch der Herr schenkt. Da habe ich Psalm 32, Vers 11 und 12 aufgeschlagen, wo es unter anderem heißt: ‚wer aber auf den Herrn hofft, den wird die Güte umfangen’. Ein schöner Ausblick in die Zukunft für euch. Die Güte Gottes als Begleitung. Wer sein Leben dem Herrn weiht, kann sicher sein, dass seine Güte ihn begleitet“.
Dem Gottesdienst legte der Bezirksapostel ein Textwort aus Galater 6, Vers 4 zugrunde, wo es heißt: ‚Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem anderen’. Gleich zu Beginn der Predigt stellte der Bezirksapostel klar, dass es im täglichen Leben sehr oft Wettbewerb und Konkurrenz gebe, aber im Werke Gottes dieses ‚Vergleichen’ keinen Platz habe. Er nannte dafür auch mehrere konkrete Beispiele wie den Blumenschmuck oder den Chorgesang. Da dürfe nie der Gedanke aufkommen, ‚das kann ich besser als der Andere’, sondern jeder solle es aus Liebe zu Gott tun. Der Gottesdienst war geprägt von dem Gedanken der Selbstprüfung. Jeder solle in sich hineinschauen und seine eigenen Einstellungen und Werke prüfen und nicht auf seine Mitgeschwister sehen.
Zu einem Predigtbeitrag wurde zunächst Bischof Jörg Vester gebeten, danach wurden einigen Amtsträger aufgerufen, die sicher nicht damit gerechnet haben: Bezirksevangelist Peter Dambach aus Eberbach, Evangelist Frank Arlaud, Vorsteher der Gemeinde Bruchsal und Daniel Metz, Vorsteher der Gemeinde Kraichtal-Unteröwisheim
In diesem Gottesdienst wurden einige Amtsträger ordiniert: Ein Priester für die Gemeinde Malsch, drei Diakone für die Gemeinden Ettlingen, Karlsruhe-Mitte und Karlsruhe-Knielingen.