Am Sonntag, 17. März 2024 führte Apostel Martin Rheinberger einen Gottesdienst in der Gemeinde Gaggenau durch. Darin wurde ein Erwachsener versiegelt und der Segen zu einer Rubinhochzeit gespendet.
Bis auf den letzten Platz war die Kirche in Gaggenau gefüllt, sogar im Foyer wurden noch Stühle aufgestellt. Durch die Glasscheibe konnten die Geschwister den Gottesdienst mitverfolgen. Musikalisch wurde für den Apostelbesuch vieles vorbereitet, es gab sogar ein eigenes Musikprogramm dafür. Zuerst spielte das Orchester mit Orgelbegleitung zur Einstimmung auf den Gottesdienst. Das Hauptlied nach dem Textwort wurde vom Kinderchor vorgetragen: mit Rasseln in der Hand sangen die Kinder das Lied „Gott ist mein Vater“, der Rhythmus des Liedes wurde durch zwei Cajons besonders hervorgehoben. Ein Gitarrenduett ergänzte den musikalischen Auftakt.
Der Apostel legte dem Gottesdienst ein Textwort aus Lukas 18, die Verse 31 bis 33 zugrunde wo es heißt: 31Er nahm aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen: Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. 32Denn er wird überantwortet werden den Heiden, und er wird verspottet und misshandelt und angespien werden, 33und sie werden ihn geißeln und töten; und am dritten Tage wird er auferstehen. Er erklärte, dass dieses Wort die dritte Leidensankündigung Jesu gewesen sei, ein ganz klarer ‚Fahrplan‘, was geschehen wird, aber die Jünger verstanden nichts davon. Er nannte als Beispiel die Emmausjünger: trotz der klaren Vorankündigung der Geschehnisse seien sie im Ärger von Jerusalem weggegangen, dann sei Jesus gekommen und habe ihnen alles nochmals genau erklärt, erst dann haben sie es verstanden und seien umgekehrt und zurück in die Gemeinschaft gekommen. So gelte es auch heute, in der engen Gemeinschaft zu bleiben und dort die Wiederkunft Jesu zu erwarten.
Bischof Jörg Vester wurde um einen Predigtbeitrag gebeten. Er ging auf die Rolle des Petrus ein und auf sein klares Bekenntnis zu Jesus, obwohl er auch nicht alles verstanden habe.
Gegen Ende des Gottesdienstes empfing ein Erwachsener die Gabe ‚Heiligen Geistes‘. Der Apostel sprach den Glaubensbruder ganz offen und direkt an: „Gott hat Sie in diese Gemeinde hineingegeben und Sie sind angenommen, als der Mensch, der Sie sind, ..und Sie gehören zu uns!“
Nach dem Heiligen Abendmahl spendete der Apostel noch den Segen zu einer Rubinhochzeit und erklärte in seiner Ansprache: „40 Jahre, das ist eine Zeit, da war viel Bewegung, aber auch ganz viel Bewahrung! Ich habe Ihnen einen Psalm mitgebracht, den Psalm 131 der überschrieben ist mit 'Das Geheimnis der Zufriedenheit' und da heißt es am Schluss: ‚Ich bin zur Ruhe gekommen mein Herz ist zufrieden und still. Setze deine Hoffnung auf den Herrn jetzt und für alle Zeit‘. Und das gebe ich Ihnen mit für die nächsten Jahre und für Ihren gemeinsamen Weg: setzen Sie ihre Hoffnung weiterhin auf den Herrn“.