Während des Süddeutschen Kirchentages (SKT) wurde auf dem Marktplatz in Karlsruhe von freiwilligen Helfern aus dem Kirchenbezirk Karlsruhe ein Informations-Stand der ‚Neuapostolischen Kirche‘ (NAK) betrieben. Direkt daneben wurde ein Informations-Stand der ‚Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen‘ (ACK) von deren Helfern betreut.
In den Tagen vor dem SKT 2024 wurden von den jeweiligen Helferteams die Informationsstände für die NAK und die ACK aufgebaut, so dass sie pünktlich am Freitag um 10:00 Uhr eröffnet werden konnten (siehe Bericht). Sie sollten Freitag und Samstag von 10 bis 19:00 Uhr geöffnet sein, dort sollten die Passanten informiert werden und ihre Fragen beantwortet werden. Damit gaben sich die Verantwortlichen aber nicht zufrieden, sondern sie wollten die Infostände attraktiv machen und ließen sich etliche Aktionen einfallen, die wie Publikumsmagnete wirken sollten. Beim NAK-Stand waren es die Gasluftballons, die bei den Kindern heiß begehrt waren und beim ACK-Stand war es die „ACK-Candybar“ mit Süßigkeiten, die geradezu gestürmt wurde.
Es war an den beiden Tagen ein herrliches Wetter und es strömten ununterbrochen Passanten an den Ständen vorbei, zum größten Teil hatten sie die SKT-Schals umhängen, waren also Kirchentagsbesucher. Aber auch viele neugierige Bürger interessierten sich für die Stände.
Bei dem Informationsstand der ‚Neuapostolischen Kirche‘, dem NAK-Stand, gab es außer den Luftballons noch eine Fotobox, die sehr stark frequentiert war. Dort konnten Selbstporträts, Familienfotos und Erinnerungsbilder geschossen werden. Dann wurde ein Bibelquiz angeboten, bei dem sehr viele mitgemacht haben. Auf einem Bildschirm wurden die Fragen und dazu jeweils 3 mögliche Antworten angezeigt. Es wurde in Gruppen gespielt, jede Gruppe wollte natürlich Sieger werden. Die Mal-Tische wurden hauptsächlich von den kleineren Kindern angenommen. Es gab auch eine ‚Karlsruher Stadtrallye‘, bei der sich zwei Gewinner-Paare als Sieger herauskristallisierten.
Bei dem Informationsstand der ‚Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen‘, dem ACK-Stand, war die „ACK-Candybar“ der absolute Renner: alle Kinder wollten von den Süßigkeiten etwas haben, zum Teil bildeten sich längere Schlangen vor dem Stand. Es war ein Regal mit 25 Gläsern, die mit verschiedenen Süßigkeiten gefüllt waren. Für jede der 25 Mitgliedskirchen in der ACK-Deutschland gab es ein Glas mit witzigen Fruchtgummi-Figuren: da gab es zum Beispiel die „Ethiopien Dinos“, die für die 'Äthiopisch-Orthodoxe Kirche' in Deutschland standen oder die „Free Frogs“, die für den 'Bund Freier evangelischer Gemeinden' in Deutschland standen. Für die 'Neuapostolische Kirche' wurden Fruchtgummi-Schnuller („New Apostolic Binkies“) gewählt, weil sie das jüngste Mitglied in der ACK sind.
Außerdem wurde auf dem Boden das große „ACK-Poly“ ausgebreitet, es ist dem bekannten Monopoly-Spiel nachempfunden. Eine Spielunterlage von zirka 3 x 3 Metern Größe, auf der wie bei Monopoly verschiedene Straßen aufgezeichnet sind. An der Stelle, wo im echten Spiel die ‚Schlossallee‘ steht, heißt sie hier ‚Stammapostel Allee‘.
Bei dem ACK-Stand ging es vor allem um ‚Information‘, deshalb waren viele Informationstafeln in einer Reihe auf der Straße aufgestellt.
Sehr viele neuapostolische Glaubensgeschwister haben sich über die ACK informieren können, manchen war sie unbekannt, viele haben seit kurzem ökumenische Kontakte in ihren Gemeinden zu anderen Kirchen. In den letzten Jahren gab es einen viel stärkeren Austausch mit anderen Konfessionen.