Am Sonntag, 26. Mai 2024 führte Bezirksvorsteher Lothar Heim einen Gottesdienst in der Gemeinde Loffenau durch. Dabei spendete er den Segen zur Goldenen Hochzeit für Bezirksevangelist i.R. Joachim Kull und seiner Frau Marlies. Dieser war viele Jahre stellvertretender Bezirksvorsteher für den Bezirk Karlsruhe 1.
Als Eingangslied für den Gottesdienst wurde das Lied Nr. 256 aus dem Gesangbuch gesungen: „Nun danket alle Gott“. Der Bezirksvorsteher griff das erste Wort des Liedes heraus und erklärte: „Nun, nachdem wir so große Festtage hinter uns haben, den Süddeutschen Kirchentag (SKT) und das Pfingstfest mit unserem Stammapostel, können wir wahrlich Gott danken und heute feiern wir schon wieder ein Fest, sogar zwei Feste: einmal ist heute Trinitatis, das Fest der Dreifaltigkeit Gottes und zum anderen die Goldene Hochzeit des Bezirksevangelisten“.
Als Grundlage für den Gottesdienst las Lothar Heim aus dem 1. Buch Mose Kapitel 18 die Verse 1 und 2 vor: „Und der Herr erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm“. Diese drei Männer würden in der christlichen Tradition als Andeutung auf das Geheimnis der göttlichen Dreifaltigkeit verstanden, so der Bezirksvorsteher. Er ging ausführlich auf die drei Erscheinungsformen Gottes ein: Gott Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Er erläuterte auch die unterschiedlichen Werke dieser Gottheiten.
Zunächst bat er den Vorsteher der Gemeinde, Tilo Mangler, um einen Predigtbeitrag. Danach rief er Priester Schneckenburger an den Altar mit dem Hinweis, dass er ihn wohl zum letzten Mal hören würde, da er bald in Ruhe gesetzt würde. Auch der stellvertretende Vorsteher Klaus Gegenheimer sollte noch einige Gedanken hinzufügen.
Nach der Abendmahlsfeier wurde zum Auftakt für die Goldene Hochzeit ein Gesangssolo mit Instrumentalbegleitung vorgetragen: „Gott ist die Liebe“. Danach wandte sich Lothar Heim dem Hochzeitspaar zu und brachte zum Ausdruck: „Man sieht’s in euren Augen, dass ihr dankbar vor Gott steht. Dankbar für das, was er in einem halben Jahrhundert an euch und euren Lieben getan hat“. Er ging auf ihre Hochzeit ein und auf das damalige Bibelwort. Er nannte etliche Aufgaben, die Gott ihm anvertraut habe: in vielen Gemeinden als Vorsteher zu dienen und dem Bezirk als Bezirksamt voranzugehen. Er erwähnte auch das Ungleichgewicht in der Familie, dass viele Jahre seine Arbeit im Werk des Herrn erste Priorität gehabt hätte, es sei aber schön, dass sie das Gewicht nach seiner Ruhesetzung wieder auf die andere Seite verschoben hätten.
Er gab Ihnen ein Wort für die Goldene Hochzeit mit, Psalm 75, die Verse 2 und 10, wo es in einer anderen Bibelübersetzung heißt: „Wir danken dir, oh Gott, ja dir allein gilt unser Dank“ und weiter: „Ich will immer von ihm erzählen und seine Wunder verkündigen“, dieser Auftrag sei noch nicht beendet, das gehe weiter und das solle sie in das ‚Diamantene Zeitalter‘ hineinführen.
Der Bezirksapostel hat dem Paar eine Glückwunschkarte geschrieben, die ihnen übergeben wurde.
Nach dem Schlusslied überreichte der Vorsteher Tilo Mangler ein Geschenk von der ganzen Gemeinde als Ausdruck der Freude, sie in der Gemeinde haben zu dürfen.
Nach dem Gottesdienst nutzten viele Amtsträger und Glaubensgeschwister die Gelegenheit dem Goldenen Hochzeitspaar ihre persönlichen Glück- und Segenswünsche auszusprechen.