Am Mittwoch, den 17. Juli 2024 führte Apostel Martin Rheinberger einen Gottesdienst in der Gemeinde Karlsruhe-West durch. Darin wurde der bisherige Vorsteher der Gemeinde Hirte Andreas Ringle verabschiedet und Bezirksevangelist Thomas Schmidt als sein Nachfolger beauftragt. Priester Peter Walk wurde in den Ruhestand versetzt. Die Gemeinde Knielingen war dazu eingeladen.
Eine vollbesetzte Kirche erwartete den Apostel an diesem warmen Mittwoch-Abend. Er brachte das Bibelwort aus Lukas 6,38 mit: „Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch zumessen“.
Der Gemeindevorsteher Hirte Andreas Ringle machte dann die vermutlich erste Bibellesung seiner Laufbahn aus Matthäus 13,3-9, worin Jesu Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld beschrieben ist. Der Apostel rief dazu auf, dass jeder sich fragen solle, ob er einen guten Ackerboden für das Wort Gottes hat. Ein guter Ackerboden gebe Frucht. Die gute Frucht sei, Gott die Ehre geben, und zwar, wenn es gut läuft und auch wenn es nicht so gut läuft.
Da ist noch Luft nach oben
Jesus forderte: Jemandem, der den Mantel verlangt, auch den Rock zu geben, wer einem eine Meile abnötigt, zwei mit ihm zu gehen und Böses mit Gutem zu vergelten. Dieses überfließende Geben sei der Maßstab. Jesu Vergebungsbereitschaft und Gnade solle man übernehmen. Das sei nicht so einfach, aber Kraft dazu komme aus der Heiligen Versiegelung, worin die Gläubigen angefüllt werden mit Gottes Geist, Liebe und Kraft.
Dreimal Händeschütteln
Auch den Gemeindevorsteher und Priester Peter Walk, den er in den Ruhestand versetzete, beschrieb der Apostel mit den Worten aus dem Bibelwort. Beide seien voller Liebe zu den Glaubensgeschwistern gewesen, über die Maßen engagiert und sehr inspirierende Prediger. „Dient weiter dem lieben Gott“, forderte er sie auf, bevor er Hirte Andreas Ringle wegen seines Wegzugs von seiner Beauftragung als Vorsteher entlastete und Priester Peter Walk in den Ruhestand versetzte. Dann beauftragte er den Bezirksevangelisten Thomas Schmidt per Händeschütteln zum Vorsteher für die Gemeinde.
Viele weitere Händedrücke und Umarmungen folgten dann beim Verabschieden nach dem Gottesdienst.