Am Samstag, den 15. Februar 2025, fand in der Kirche Karlsruhe-Durlach eine ergreifende Trauerfeier für Hirte i. R. Heinrich Eisentraud statt. Die Zeremonie wurde von Bezirksapostel Michael Ehrich durchgeführt und stand im Zeichen des Gedenkens an das langjährige und treue Wirken des Verstorbenen in der Neuapostolischen Kirche.
Der Altar war in einer liebevollen und würdigen Weise geschmückt, mit einem großen Herz aus roten Rosen, umrahmt von zahlreichen Kerzen in eleganten Glaslaternen. Ein Bild des verstorbenen Hirten ergänzte das Arrangement und erinnerte die Anwesenden an das Leben des Mannes, der sich viele Jahre für die Kirche eingesetzt hatte.
Bezirksapostel Michael Ehrich begann die „Abschiedsfeier“, wie er sie nannte, mit einem Bibelwort aus Jesaja 43, Vers 1: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!“ Dieses Wort aus der Heiligen Schrift bildete den Rahmen für die Trauerfeier und spiegelte die christliche Hoffnung und den Trost wider, der in der Gemeinschaft und im Glauben zu finden ist.
In seiner Ansprache gab der Bezirksapostel einen Überblick über das Leben des Verstorbenen und hob hervor, dass Heinrich Eisentraud seit 1962 als Sekretär für mehrere Bezirksapostel in der Verwaltung der Neuapostolischen Kirche tätig war. Besonders betonte er die Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit und Kollegialität, die den Verstorbenen in seiner Arbeit auszeichneten. Eisentraut habe seine Aufgaben stets mit höchstem Engagement und Hingabe erfüllt.
Besondere Erwähnung fand die Zeit von Heinrich Eisentraud als Vorsteher der Gemeinde Rastatt, wo er viele Jahre lang mit Herzblut diente. Der Bezirksapostel betonte, dass Eisentraut stets den Herrn in den Mittelpunkt seines Lebens stellte und sich mit ganzer Kraft für die Belange der Kirche einsetzte.
Im weiteren Verlauf der Feier wurden einige Amtsträger, die dem Verstorbenen nahe standen, um ein Wort gebeten: Axel Schmidt, der Vorsteher der Gemeinde Gernsbach, erinnerte sich an das besondere Verhältnis, das er zu dem verstorbenen Hirten hatte. Peter Niess, der Vorsteher der Gemeinde Durlach, zu der Heinrich Eisentraut gehörte, sowie Bezirksvorsteher Lothar Heim, der einen engen E-Mail-Kontakt mit dem Verstorbenen pflegte. Sie würdigten ebenfalls dessen unermüdliches Wirken und die tiefe Verbundenheit, die sie mit ihm erlebten.
Das Orchester der Gemeinde Durlach sorgte mit einfühlsamen musikalischen Beiträgen für eine besinnliche Atmosphäre und bereitete die Anwesenden auf die Feier vor. Der Kirchenchor setzte mit seinen Liedern wesentliche Impulse für die Trauerfeier und sorgte dafür, dass die Feier von einer besonderen Spiritualität getragen wurde. Einfühlsam und kraftvoll wurden einige der bekannten Trauerlieder auch gemeinsam von der gesamten Gemeinde gesungen, was die Verbundenheit und den gemeinsamen Glauben der Anwesenden zum Ausdruck brachte.
Die Trauerfeier war ein würdiger Abschied für einen Mann, der in der Neuapostolischen Kirche über viele Jahre hinweg eine prägende Rolle spielte und dessen Leben von Hingabe, Dienst und Glauben geprägt war.