Am Samstag, den 21. März 2026, fand in der Kirche Karlsruhe-Süd die Trauerfeier für den Bezirksältesten i. R. Günther Haffelder statt. Die Feierstunde wurde von Bezirksapostel Michael Ehrich durchgeführt.
Als Grundlage für die Trauerfeier wählte der Bezirksapostel ein Bibelwort aus 1. Tessalonicher 1, Verse 2 und 3:
„Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unseren Gebeten und denken ohne Unterlass vor Gott unserem Vater an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus.“
Der Bezirksapostel sagte in seiner Ansprache: „Ich möchte dieses Textwort auf den Bezirksältesten beziehen, auch die Überschrift des ersten Kapitels: ‚Vorbildlicher Glaube von Günter Haffelder‘. Er hat in vorbildlicher Weise sein Leben geführt, er hat in vorbildlicher Weise auch seine Aufgaben im Werk Gottes erfüllt.
Gleich zu Beginn der Feier verlas der Bezirksapostel einen Lebenslauf von Günther Haffelder, den dieser bereits im Jahr 1984 selbst verfasst hatte, und ergänzte ihn durch persönliche Erinnerungen und Begegnungen. Besonders hob er hervor, dass bei Gott von jedem Menschen ein „Denkzettel“ geschrieben sei, und betonte, dass das „Gedenkbuch“ von Günther Haffelder sehr umfangreich geworden sei. Trotz seiner anspruchsvollen beruflichen Tätigkeit habe er zusätzlich zwei Ältestenbezirke geleitet.
Für weitere Worte bat der Bezirksapostel Bezirksevangelist Uwe Freier, der anhand zweier Begebenheiten den besonderen Charakter des Verstorbenen schilderte. Auch Bezirksvorsteher Lothar Heim, Apostel Daniel Habich und Bezirksapostelhelfer Martin Rheinberger wirkten mit Predigtbeiträgen an der Trauerfeier mit.
Musikalisch wurde die Gemeinde bereits vor Beginn der Feierstunde durch ein Gesangs- und Orchesterensemble in einfühlsamer Weise eingestimmt. Während der Trauerfeier trug der Chor passend ausgewählte Lieder vor. Als Zwischenlied ließ der Bezirksapostel von der ganzen Gemeinde den vierten Vers des Liedes 437 singen, dessen Refrain lautet: „Eines bestehet, nimmer vergehet, was du liebend getan.“
Zum Abschluss der Feier sang die gesamte Gemeinde ein Lieblingslied des Verstorbenen: „Herrliches, liebliches Zion“ (Lied 406), alle drei Verse.
Im Anschluss an die Trauerfeier gab Cedric, der Enkel des Verstorbenen, persönliche Einblicke in das Leben seines Großvaters und teilte Gedanken aus der Sicht der Kinder und Enkelkinder. Darüber hinaus sprach er Dankesworte aus – an den Bezirksapostel, alle Seelsorger, Besucher, Geschwister und Nachbarn sowie an den Pflegedienst, die Ärzte und alle Pflegekräfte, die den Verstorbenen begleitet haben.