Die Seniorenbeauftragten des Bezirkes Karlsruhe luden am Montag, den 18. Mai 2026, alle Senioren zu einem Informationsabend über die Themen „Testament“, „Vorsorgevollmacht“ und „Patientenverfügung“ in die Kirche in Karlsruhe-Mitte ein.
Die Idee, über so wichtige Themen für ältere Menschen zu informieren, wurde von vielen Senioren des Bezirkes sehr begrüßt. Entsprechend groß war auch das Interesse an dieser Veranstaltung. Mehr als 120 Glaubensgeschwister versammelten sich im Foyer der Kirche zu diesem Informationsabend.
Die Seniorenbeauftragten des Bezirkes, Lothar Haisch und Rüdiger Müller, konnten für diesen Abend eine sehr versierte Referentin gewinnen: Meike Rastätter, sie ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Erbrecht. Sie behandelte an diesem Abend die drei Themen „Testament“, „Vorsorgevollmacht“ und „Patientenverfügung“.
Mit ihrer klaren und verständlichen Ausdrucksweise gelang es ihr, die Inhalte auch für Laien nachvollziehbar zu vermitteln. Anhand zahlreicher Folien und anschaulicher Schaubilder fasste sie die wichtigsten Fakten zu den einzelnen Themenbereichen zusammen. Aus ihrem reichen Erfahrungsschatz berichtete sie zudem über zahlreiche Fälle aus ihrem Berufsalltag und machte dabei auf Besonderheiten sowie auf mögliche Gefahren aufmerksam, die entstehen können, wenn wichtige Angelegenheiten nicht eindeutig geregelt und schriftlich festgehalten werden. Ebenso gab sie hilfreiche Hinweise dazu, wann es sinnvoll ist, einen Notar oder Steuerberater hinzuzuziehen.
Da viele Zuhörer den Wunsch äußerten, die Unterlagen nochmals in Ruhe nachlesen zu können, wurden die Folien an die jeweiligen Seniorenbeauftragten der Gemeinden weitergeleitet. Dort können die Glaubensgeschwister die Informationen in schriftlicher Form erhalten.
Bereits ab 15:00 Uhr hatten die Senioren Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen zu begegnen und auszutauschen. Um 16:00 Uhr begann dann der etwa zweistündige Vortrag unter der Überschrift „Heute entscheide ich“.
Am Ende der Veranstaltung bedankten sich die Zuhörer mit langanhaltendem Applaus bei der Referentin. Die Seniorenbeauftragten sprachen ihr ebenfalls ihren herzlichen Dank aus und überreichten ihr zwei kleine Präsente.
Viele Zuhörer betonten, wie wichtig der Vortrag für ihre persönliche Lebenssituation gewesen sei. Zahlreiche Senioren brachten zum Ausdruck, diese Themen nun nicht länger aufschieben zu wollen.