Im Juli (17. –19. Juli) war es wieder soweit: Konfirmandenfreizeit des Konfirmandenjahrgangs 2016 der beiden Karlsruher Kirchenbezirke.
Mit der Bahn ging es freitags los nach Bad Herrenalb in die Jugendherberge. Nach Zimmer beziehen, Abendessen und Spüldienst gab es eine kleine Kennenlern-Runde. Danach wurde ein „Handselfie“ gemacht. Was ist das denn? Fragende Gesichter… Ein Selfie von der Hand? So ungefähr... Auf gefaltetem Papier hat jeder seine Hand nachgefahren und ausgeschnitten. Und warum? Das wurde noch nicht verraten.
Nun war erst mal Freizeit angesagt, Spiel und Spaß bis zur Bettruhe… oder wie das halt so ist, bei einer jungen, aktiven Konfirmandentruppe, auch etwas darüber hinaus ;-)
Samstag morgens um 8:00 Uhr waren alle putzmunter und ausgeschlafen beim Frühstück. Nach dem Spülen ging es gleich los mit den Workshops.
Als erstes wurde das „Unser Vater“-Gebet behandelt. Was bedeutet das überhaupt, was ich da bete? Meine ich das auch alles ernst? Die Konfirmanden haben sich in kleinen Gruppen mit den einzelnen Sätzen des „Unser Vater“-Gebets auseinandergesetzt und haben die Sätze am Ende in die richtige Reihenfolge gebracht.
Nach einer Pause ging es weiter mit dem 2. Workshop: Mein Gebet. Gemeinsam wurde erarbeitet, was alles in ein Gebet hineinsollte: Anbetung, Dank, Fürbitte und Bitte. Wie kann ich das in meinem Gebet formulieren? Für was kann ich Gott danken? Wen kann ich in mein Fürbitte-Gebet einschließen? Was sind meine persönlichen Sorgen und Bitten? Diese und mehr Fragen wurden von den Konfirmanden bearbeitet.
Freizeit, Mittagessen und dann kam die „Tour de Alb“. Eine kleine Wanderung durch den Wald führte die Konfirmanden an verschiedene Stationen, an denen vor allem ihre Teamfähigkeit und Zusammenarbeit gefragt war. Der Abschluss der Tour: Die beliebte Schokokuss-Schleuder.
Spaziergang zurück zur Jugendherberge. Jetzt erst mal wieder freie Zeit für die Konfirmanden. Danach ging es weiter im Tagesprogramm: Chorprobe für den Sonntag. Vor allem das bekannte Lied „Laudato si“ hat den Konfirmanden Freude bereitet und wurde kräftig gesungen.
Nach dem Abendessen wurde das Geheimnis der „Handselfies“ gelüftet. Jeder durfte sein Handselfie aufklappen und sein persönliches Gebet hineinschreiben. Die Hälften wurden am Ende zugeklebt und am Altar befestigt.
Der restliche Abend stand den Konfirmanden wieder zur freien Verfügung… bis zur Nachtruhe, die mehr oder weniger eingehalten wurde ;-)
Sonntag morgens gab es Frühstück im Freien. Danach ging es zum Gottesdienst mit Bezirksältesten Wildermuth. Im Gottesdienst ging es um das „weite Herz“ und was es bedeutet, ein weites Herz zu haben und wie man sein Herz weit machen kann.
Nun war die Konfirmandenfreizeit auch schon wieder vorbei. Das Wochenende verging wie im Flug. Wie soll das auch anders sein, wenn man in einer so tollen Gruppe zusammen ist? Schön war‘s!