Ein hohes Arbeitspensum hatte Apostel Herbert Bansbach zu absolvieren, als er am 12. Juni einen Gottesdienst in der Gemeinde Gaggenau durchführte. Er konnte drei Kinder versiegeln, zwei Priester in den Ruhestand verabschieden und zwei neue Priester für Gaggenau ordinieren.
Bei der Versiegelung begrüßte der Apostel die Familien vor dem Altar mit den Worten: „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf, so könnte man sagen, wenn man hier die drei Kinder in den Armen der Väter so ruhig schlafen sieht. Aber ihr Eltern dürft nicht schlafen, ihr habt jetzt einen Erziehungsauftrag.“ Es gäbe zwei Methoden der Erziehung, so der Apostel, die man anwenden könne. Die eine Methode seien ‚viele Worte’, wie beim Lehrer in der Schule, die andere sei das Vorbild. Das sei jetzt die Aufgabe der Eltern, mit Worten und durch Taten den Glauben in die Herzen der Kinder zu legen.
Danach rief Herbert Bansbach die beiden Priester, Rainer Philipp aus Loffenau und Rainer Stephan aus Gaggenau, die jetzt die Altersgrenze erreicht haben an den Altar. Er lobte ihre Treue, mit der sie in verschiedenen Amtsstufen mehrere Jahrzehnte lang für Jesus Christus gewirkt hätten. Auch wenn in ihrem Leben nicht alles so gelaufen sei, wie sie es sich gewünscht hätten, sie hatten beide einen schweren Verkehrsunfall, so hätten sie trotzdem dem Herrn in Treue gedient. Er bedankte sich bei ihnen für ihre Arbeit, aber auch bei ihren Frauen, die sie in ihrer Amtsausübung unterstützt hätten und entband sie von ihrer aktiven Tätigkeit als Amtsträger. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit überreicht er ihnen einen Blumenstrauß.
Danach ordinierte der Apostel zwei Diakone zu Priestern für die Gemeinde Gaggenau. Das sei der Idealfall für eine Gemeinde, so der Apostel, wenn zwei in Ruhe gehen und dafür zwei neue eingesetzt werden.
Der Apostel legte dem Gottesdienst ein Bibelwort zugrunde, das vor Kurzem der Stammapostel verwendete, aus Offenbarung 22, Vers 13, wo es heißt: „Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende“
Am Ende des Gottesdienstes stellten sich die Kinder vor dem Altar auf und sangen in voller Freude und mit überraschender Lautstärke das Lied „Laß’ die liebe Sonne ein“, und davon alle drei Strophen. Ganz spontan ernteten sie dafür kräftigen Beifall von der ganzen Gemeinde.