Die Organisatoren der Gartenschau in Bad Herrenalb wollten ganz bewusst, dass die Kirchen bei diesem Event in gebührendem Maße vertreten sind und boten einen Platz im Kurpark für den Beitrag der Kirchen an. Am 6. Oktober 2015 fand eine Begehung mit allen Kirchenvertretern auf dem vorgesehenen Gelände statt.
Bereits im Jahr 2011 gab es einen Planungswettbewerb für die Gartenschau in Bad Herrenalb. Im Jahr 2013 wurde die Rahmenplanung vorgestellt und im Oktober 2014 erfolgte der erste symbolische Spatenstich mit einem überdimensionalen Spaten.
Den Organisatoren war es ein wichtiges Anliegen, dass neben den vielen anderen Angeboten auch den Kirchen genügend Raum auf dem Gelände bereitgestellt wird. Sie reservierten zu diesem Zweck einen Teilbereich im Kurpark für den Beitrag der Kirchen.
Bei der Begehung am 6. Oktober 2015 erwies sich diese Stelle allerdings als ungeeignet. Man fand in unmittelbarer Nähe einen wesentlich besseren Platz für eine Andachtsstätte im Schatten einer mächtigen mehrstämmigen Buche.
In vielen Sitzungen mit Vertretern der Katholischen, der Evangelischen und der Neuapostolischen Kirche wurde ein gemeinsames Konzept entwickelt, wie der Platz gestaltet werden soll und welche Veranstaltungen die Kirchen im Laufe der Gartenschau anbieten sollen. Die positiven Erfahrungen bei anderen Gartenschauen lassen darauf schließen, dass die christliche Botschaft den Menschen in freier Natur ungezwungener vermittelt werden kann, als in der Kirche. Es bestand die einhellige Meinung, dass sicher viele Gartenschaubesucher die Angebote der Kirchen annehmen würden, wenn die Kirchen auch täglich präsent sind.