Zunächst mussten von den Kirchenvertretern die Rahmenbedingungen und die Erfordernisse der Versammlungsstätte festgelegt werden. Es wurde über die Größe, die Ausführung und über die erforderlichen Elemente diskutiert. Mit diesen Vorgaben erstellte ein Landschaftsarchitekt eine Entwurfsskizze.
Nach der Ortsbegehung und der Festlegung des Standortes musste der Platz für die Andachten näher definiert werden. Die Lage und die Ausrichtung des Platzes war klar, der Blick der Zuhörer sollte in Richtung der Bäume als Hintergrund und Raumbegrenzung ausgerichtet sein. In gemeinsamen Sitzungen wurden dann die erforderlichen Elemente besprochen. Es sollte ein befestigter Platz sein, auf dem circa 50 Stühle aufgestellt werden können. Ein weithin sichtbares Kreuz sollte den Gartenschaubesuchern signalisieren, dass hier die Andachten stattfinden. Ein Altar, oder zumindest ein Pult sollte die Ausrichtung des Platzes kennzeichnen. Durch eine Glocke sollte auf die Andachten der Kirchen aufmerksam gemacht werden können. Das Thema Wasser sollte ebenfalls in irgendeiner Form in Erscheinung treten, da zuvor beschlossen wurde, als Motto für den Kirchenbeitrag einen Auszug aus dem ersten Psalm zu verwenden: „..wie ein Baum, gepflanzt an den Wassern des Lebens“.
Der Landschaftsarchitekt Stefan Fromm, der für die Planungen der temporären Ausstellungsflächen zuständig ist, lieferte dazu eine Entwurfsskizze, bei der alle Wünsche der Kirchenvertreter berücksichtigt waren. Man einigte sich auf die Bezeichnung „Treffpunkt Kirche“ für diesen Andachtsraum im Freien.