Am Sonntag, den 2. August 2026, erlebte die Gemeinde Ettlingen einen besonderen Höhepunkt. Die kleine Polly, Tochter des Gemeindevorstehers Jens Spindler und seiner Frau, empfing im Gottesdienst die Heilige Wassertaufe. Bezirksvorsteher Lothar Heim spendete das Sakrament. Zu diesem festlichen Gottesdienst waren neben der Gemeinde Ettlingen auch die Glaubensgeschwister aus Karlsruhe-Weiherfeld eingeladen.
Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Neben den Mitgliedern beider Gemeinden waren zahlreiche Verwandte, Freunde und Gäste der Tauffamilie gekommen. Die große Zahl der Besucher und die sommerlichen Außentemperaturen sorgten für eine spürbar warme Atmosphäre im Kirchenraum – der festlichen Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch.
Vor der Taufhandlung begrüßte Bezirksvorsteher Lothar Heim die Eltern herzlich am Altar. Er sprach von einem „schönen und heiligen Augenblick“ und erinnerte daran, wie lange die Familie auf dieses Kind gewartet habe. Nun sei Polly ein kostbares Geschenk Gottes, über das sich die ganze Familie und die Gemeinde freue. Es brauche keine Ermahnung, Verantwortung für das Kind zu übernehmen, sich um das Kind zu kümmern, denn diese Liebe und Fürsorge seien für die Eltern selbstverständlich. Der kleinen Polly gab er ein Wort aus Jesaja 49,16 mit auf ihren Lebensweg: „Ich vergesse dich niemals, unauslöschlich habe ich deinen Namen auf meine Handflächen geschrieben.“
Nach der Taufhandlung bat der Bezirksvorsteher die Eltern, sich zur Gemeinde umzudrehen. Mit einem Lächeln bemerkte er: „So sehen glückliche Eltern aus.“
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Markus 13, Vers 13 zugrunde: „Wer aber beharrt bis an das Ende, der wird selig.“ Bezirksvorsteher Heim machte deutlich, dass am Ende nicht Traditionen oder äußere Dinge Bestand haben, sondern allein die Liebe Gottes.
Matthias Walter, Vorsteher der Gemeinde Karlsruhe-Weiherfeld, wurde um einen Predigtbeitrag gebeten. Er betonte, dass die Taufe weit mehr sei als eine schöne Tradition. Mit ihr beginne für Polly ein Weg, um ‚selig‘ zu werden.
Für die festliche musikalische Gestaltung sorgte der Chor. Seine Liedvorträge verliehen dem Gottesdienst einen würdigen Rahmen und leiteten auch die Taufhandlung ein. Besonders das letzte Lied, „Der Heiland sorgt für dich, glaube es nur“ setzte für den Gottesdienst einen kräftigen Schlusspunkt.
Nach dem Gottesdienst waren alle Besucher in das Untergeschoss der Kirche eingeladen. Bei einem liebevoll vorbereiteten Fingerfood-Buffet, einem Glas Sekt und erfrischenden Getränken bot sich Gelegenheit zu vielen persönlichen Begegnungen und herzlichen Glückwünschen.