Am 07.April 2019 erhielten in der Gemeinde Gaggenau im Anschluss an den Gottesdienst noch Petra und Uwe Gillmeister den Segen zur Silberhochzeit.
Das Bibelwort aus Markus 14, Verse 22-24 „Und als sie aßen, nahm er das Brot, dankte und brach´s und gab´s ihnen und sprach: Nehmet; das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus. Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.“ war Grundlage für den Gottesdienst.
Der Gottesdienst wurde von dem Gemeindevorsteher, Hirte Joachim Schweigert, durchgeführt.
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls traten Petra und Uwe Gillmeister, der in der Gemeinde als Priester tätig ist, an den Altar um den Segen zu ihrer Silbernen Hochzeit zu empfangen. Sie wurden vom Gemeindechor begleitet mit dem Lied: „Wir geloben diese Stunde“.
Der Gemeindevorsteher ging besonders auf die „Hoffnung“ ein. Jede Eheschließung beginne schließlich mit Hoffnung:
Hoffnung - auf eine schöne Ehe,
Hoffnung - dass die Ehe hält,
Hoffnung – einen Menschen getroffen zu haben, der einen liebt, wie man ist.
Hoffnung - hatte auch schon das Volk Israel, dass es aus der Gefangenschaft erlöst wird
Hoffnung – Jesus brachte auch Hoffnung - dass niemand verloren ist, - dass jeder für das Leben geboren wurde.
Im Weiteren ging der Gemeindevorsteher auf den besonderen Segen ein, der an diesem Tag gespendet wurde. Da das Silberpaar um den Segen bat, haben sie somit schon gezeigt, dass ihnen der Segen wichtig ist. Segen bedeutet auch Vermehrung, das heißt auch: er ist kein Ersatz für den Segen zur grünen Hochzeit sondern ein zusätzlicher Segen. Er forderte das Silberpaar auf, sie sollten mit dem Segen etwas anfangen: Zulassen, dass er sich weiter vermehre, auch wenn es mal heiß hergeht. Segen könne Frieden vermitteln und uns begleiten, wenn wir es zulassen. Segen wirke auch nach außen, dies solle man erkennen können.
Der Gemeindevorsteher erzählte dann noch von der „grünen Hochzeit“, die unter besonderen Umständen stattfand. Das Paar befand sich auf Hochzeitsreise auf Samoa und wollte dort die kirchliche Trauung stattfinden lassen. Der Bräutigam passte sich der Samoanischen Kultur an und stand im Rock bereit, doch leider nicht der dortige Evangelist. Dieser musste mit Boot und Flugzeug anreisen, was sich als etwas schwierig gestaltete und zu Verzögerungen führte. Als er endlich am Ziel angekommen war, musste er sich zuerst etwas erholen und für die kirchliche Trauung vorbereiten. Dann konnte endlich mit einiger Verspätung die kirchliche Trauung stattfinden.
Im Anschluss an die Silberhochzeit lud das silberne Brautpaar noch alle Anwesenden zu einem Sektempfang und einem gemeinsamen Essen ein. Im Hof wurde gegrillt, es standen Stehtische bereit und in einem Nebenraum fand man Sitzplätze.
Die Bedeutung der Silbernen Hochzeit rührt daher, dass man sich gegenseitig nach 25 Jahren - in denen es immer Höhen und Tiefen gibt - sehr gut kennt. Die Beziehung und Liebe gilt daher als sehr gefestigt, auch so stabil und kostbar wie Silber.