Am Sonntag, den 31. Juli 2022 empfingen der ehemalige Vorsteher von Gernsbach und seine Frau, Ingrid und Walter Wohlfahrt, den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit. Bezirksvorsteher Lothar Heim führte den Gottesdienst und die Segenshandlung durch.
Bezirksvorsteher Lothar Heim leitete die Segenshandlung zur Goldenen Hochzeit für Ingrid und Walter Wohlfahrt mit folgenden Worten ein: „Wir freuen uns alle miteinander, dass Gott unserem Evangelisten und seiner Frau den Segen zu 50 Jahren Ehe übermitteln will. Es ist immer ein freudiges Ereignis, wenn Gott Segen spendet.“
Die Handlung wurde eingeleitet durch einen musikalischen Beitrag, ein Lied, das die beiden Söhne mit ihren Frauen als Quartett vortrugen: ‚Dem, der die Liebe ist‘. Er betrachte dies als besonderen Beitrag der Familie an ihre Eltern, sagte Lothar Heim. Danach berichtete er, dass er die beiden gefragt habe, was denn bei ihnen im Rückblick auf diese 50 Jahre ‚ganz vorne‘ stehe. Sie hätten darauf geantwortet: der Zusammenhalt. Dieses Wort habe ihn nicht mehr losgelassen und führte aus, dass das Ehepaar diesen Zusammenhalt wirklich praktiziert habe. „Ihr habt auch zusammengehalten in Phasen, wo es nicht immer einfach war, in 50 Jahren kommt viel, nicht nur immer freudige Tage. Ingrid, du hast zu deinem Mann gehalten, auch als er einen Amtsauftrag erhalten hat, er war über 40 Jahre Amtsträger und fast 30 Jahre Vorsteher der Gemeinde. Ihr habt zusammengehalten im Glauben, in der Liebe, in der Anbetung, ihr habt beide eure Gaben in den Dienst des Herrn gestellt.“
Danach kam er auf den Ausblick in die Zukunft zu sprechen und gab ihnen ein Bibelwort mit auf den Weg: Psalm 91, Vers 11, wo es heißt: „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen“. Danach zählte er etliche Beispiele auf, bei denen Engel in das Leben der Menschen eingegriffen haben. „Möge dieser vielseitige Engelschutz eure Wanderung in das ‚Diamantene Zeitalter‘ segnen und eure Liebe noch mehr vergolden“, so schloss der Bezirksvorsteher, bevor er ihnen den Segen Gottes übermittelte.
Für den Gottesdienst lag ein Bibelwort aus Lukas 18, Vers 41 zugrunde, wo es heißt: „Was willst du, dass ich für dich tun soll? Er sprach: Herr, dass ich sehen kann“. In seinen Ausführungen veranschaulichte Lothar Heim das damalige Geschehen mit dem Blinden und schlussfolgerte für die heutige Zeit, dass man mit allen Bitten zu Gott kommen könne, Voraussetzung für eine Erhörung sei aber immer der Glaube.
Priester Mark Nixdorf und Axel Schmidt, der Vorsteher der Gemeinde, wurden um einen Predigtbeitrag gebeten.
Der gemischte Chor hat die Feierstunde umrahmt. Als Schlusslied sang ein Quintett das Lied „Das ist mein ganzes Glück“. Aufgrund der vielen Gäste war die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die ganze Gemeinde zu einem geselligen Zusammensein im Kirchengarten eingeladen.