Am Sonntag, den 30. Oktober 2022 wurde im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes die Goldene Hochzeit von Priester i.R. Paul Tulowietzki und seiner Frau Waltraud gefeiert. Der Vorsteher der Gemeinde, Priester Axel Schmidt führte den Gottesdienst und die Segenshandlung durch.
Als Einleitung für die Goldene Hochzeitsfeier sangen zwei Glaubensschwestern aus der Gemeinde das Lied: „Anbetung will ich Herr dir bringen“. Zu Beginn seiner Ansprache an das Goldene Hochzeitspaar betonte der Vorsteher, dass 50 Jahre Eheleben kein ‚Pappenstiel‘ sei, sondern eine lange Zeit des gemeinsamen Lebensweges. Am Anfang einer Ehe habe man gewisse Vorstellungen, wie das alles werden solle. Das Eine gehe in Erfüllung, das Andere nicht. Da sei es schön, dass man heute Rückblick halten könne. „Und da steht in eurer Seele“, so der Vorsteher, „Der Herr hat geholfen“. Heute in der Gegenwart könnt ihr sagen: “Der Herr hilft“ und für die Zukunft könnt ihr sagen: „Der Herr wird auch weiterhin helfen und uns begleiten“.
Weiterhin führte der Vorsteher aus: „ich kenne euch jetzt ungefähr seit 25 Jahren und ich muss sagen, ihr wart eine Bereicherung für mich und die ganze Gemeinde. Es ist großartig, was ihr für ein weites Herz habt, auch bei euch zuhause. Es war immer so: der Paul hat eingeladen und Waltraud hat gemacht. Es gab einen großen Tisch und der Kühlschrank war immer gefüllt. Ihr seid ‚Prototypen‘ der Nächstenliebe, die nicht viel reden, sondern machen. Einen herzlichen Dank auch für alles, was ihr im Stillen getan habt“. Er gab ihnen auch ein Bibelwort mit auf den Weg, wo es in Jeremia 29, Vers 11 heißt: „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung“.
Danach spendete er den Segen Gottes zu ihrem Hochzeitsjubiläum und betonte, dass der Segen Gottes ja nicht nach 50 Jahren aufhöre oder schwächer würde, sondern unvermindert weitergehe.
Als Textwort für den Gottesdienst lag ein Bibelwort zugrunde, das in Kolosser 1, Vers 16 steht: „Denn in ihm wurde alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen“. Zu Gottesdienstbeginn ging der Vorsteher besonders auf das Eingangslied ein, wo es heißt: “Das Gotteshaus ist unsre Lust und wird es immer mehr“. (GB 382).
Nach dem Gottesdienst waren alle zu einem geselligen Zusammensein im Garten des Kirchengrundstückes eingeladen.