Am Sonntag, 29.Oktober 2017 besuchte Bezirksapostel Michael Ehrich überraschend die Gemeinde Ittersbach. In diesem Gottesdienst erhielten der Vorsteher der Gemeinde Hirte Markus Haarmann und seine Frau Petra den Segen zur Silbernen Hochzeit.
Zu seinem Dienen verwendete der Bezirksapostel das Wort aus Johannes 14, Vers 3 und 4: „Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. Und wo ich hingehe, den Weg wisst ihr.“
Dazu einige Gedanken aus dem Gottesdienst. Um zu verstehen, warum Jesus Christus hingeht und den Seinen eine Stätte bereitet, muss man an den Anfang der Heiligen Schrift gehen. Gott hat den Menschen zu seinem Ebenbild erschaffen und ihm das Paradies gegeben. Durch den Sündenfall ist der Mensch aus dieser Gemeinschaft mit Gott gefallen. Jesus ist auf diese Erde gekommen, um den Menschen wieder die Möglichkeit zu geben, zurück zur ewigen Herrlichkeit Gottes zu gelangen. Dazu muss man glauben dass ER, Jesus, sei und ER wahrer Gott und wahrer Mensch ist. Gott lässt sich mit dem Verstand nicht begreifen. Schon der Begriff der Ewigkeit ist für uns Menschen nicht fassbar. Der Bezirksapostel nutze dazu das Bild der Lichtgeschwindigkeit und die sich daraus abgeleitete Streckeneinheit der Lichtjahre. Konkret führte er das Beispiel eines Sternes an, der 80 Lichtjahre von uns entfernt liegt. Die Strecke, die das Licht in dieser Zeit zurücklegt, ist schon schwer vorstellbar. Wie will man da die Ewigkeit fassen? Der Bezirksapostel wies auch auf den Weg hin, den Jesus gelegt hat. Er ist geprägt von Glauben, Gehorsam, Wiedergeburt, Überwinden der Dinge, die sich mit dem Wesen Jesu nicht vereinbaren lassen und dem Einssein.
Zu einem Predigtbeitrag wurde Bezirksevangelist Thomas Schmidt gebeten, der eigentlich an diesem Tag den Gottesdienst und die Segenshandlung zur Silberhochzeit hätte durchführen sollen. Ein ganz besonderer Höhepunkt im Gottesdienst war die Feier des Heiligen Abendmahls für die Entschlafenen. Auch in Hinblick auf den kommenden Gottesdienst für die Entschlafenen war dies eine besondere Einstimmung.
In seiner Ansprache an das Silberpaar ging der Bezirksapostel auf die grüne Hochzeit der beiden ein, die er damals als Bezirksältester durchführte. „Ich dachte mir, wenn ich die Grüne Hochzeit damals gehalten habe, dann ist das eine runde Sache, wenn ich die silberne Hochzeit nun auch durchführe“. Als ein besonderes Wort gab der Bezirksapostel den beiden den Psalm 34, Vers 9 mit auf den Weg. „Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!“