Am Sonntag, 17. Mai 2026, fand in der Kirche Karlsbad-Ittersbach eine Eiserne Hochzeit statt: Bärbel und Karlheinz Mohr empfingen dazu vom Vorsteher der Gemeinde, Hirte Markus Haarmann, den Segen Gottes.
Es war eine bewegende Szene, als sich der Vorsteher der Gemeinde, Hirte Markus Haarmann, zu dem Eisernen Hochzeitspaar setzte und mit ihnen über den Besuch bei ihnen in der vergangenen Woche sprach. Bei diesem Besuch kam zur Sprache, was die Glaubensgeschwister Mohr in den vielen Jahren ihrer aktiven Zeit für die Gemeinde Ittersbach alles getan haben. Er brachte dabei zum Ausdruck: „Ohne euch wäre die Gemeinde nicht so, wie sie jetzt ist. Ihr seid in eurem Glauben und mit eurer Treue im hohen Alter ein großes Vorbild!“
In seinen Ausführungen ging er auch auf den Begriff der ‚Eisernen Hochzeit‘ ein. Eisen verbinde man gewöhnlich mit Rost, sagte er, doch gebe es auch Edelstahl. Dieser sei zwar schwerer zu bearbeiten, glänze aber selbst nach vielen Jahren noch wie am ersten Tag.
Für den besonderen Segens- und Ehrentag gab er dem Jubelpaar ein Wort aus Psalm 118, Verse 24 und 25, mit auf den Weg: „Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. O Herr, hilf! O Herr, lass wohlgelingen!“
Zur Einleitung der Segenshandlung sang ein Männerchor, der aus den Gemeinden Langensteinbach und Ittersbach zusammengestellt worden war, das Lied „Laß mich nicht aus deiner Gnade fallen“. Am Ende der Segenshandlung bildete die gesamte Gemeinde den Chor und sang gemeinsam das Lied „Der Herr ist mein Licht..“, in dem es abschließend heißt: „dass ich mög’ bleiben im Hause des Herrn mein Leben lang, allezeit, allezeit.“
Dem Gottesdienst lag als Textwort ein Bibelwort aus der Apostelgeschichte zugrunde: Apostelgeschichte 1, Vers 8: „Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde“. Der Vorsteher ging auf das damalige Geschehen ein und erklärte, dass die Jünger nach der Himmelfahrt Jesu in einen geschützten Raum gegangen seien, in dem sie sich wohlfühlten. Ein solcher Ort des Wohlfühlens solle für die Gläubigen auch der Gottesdienst sein.
Priester Jörg Kappler und Hirte Wolfgang Mohr wurden ebenfalls um einen Predigtbeitrag gebeten.
Der gemischte Chor sowie ein Cellovortrag mit Klavierbegleitung bereicherten den festlichen Gottesdienst zusätzlich.