Zum Abschluss der Gemeindekooperation während der Sommermonate lud die Gemeinde Langensteinbach am Sonntag, den 27. September 2026, die Gemeinde Ittersbach zu einem gemeinsamen Kirchencafé nach dem Gottesdienst ein.
Seit einigen Jahren arbeiten die Gemeinden Langensteinbach und Ittersbach während der Sommermonate zusammen. In dieser Zeit werden die Gottesdienste gemeinsam gefeiert. Dadurch lassen sich Engpässe bei den Amtsträgern, im Chor und bei den Organisten während der Urlaubszeit vermeiden. In den geraden Kalenderwochen treffen sich beide Gemeinden in Ittersbach, in den ungeraden Kalenderwochen in Langensteinbach. Die Regelung hat sich bewährt und wird von den Geschwistern beider Gemeinden befürwortet.
Mit Beginn des Oktobers finden die Sonntagsgottesdienste wieder getrennt statt – jede Gemeinde in ihrer eigenen Kirche.
Gottesdienst mit dem Thema „Neue Kraft“
Den Gottesdienst in Langensteinbach führte Hirte Wolfgang Mohr, Vorsteher der Gemeinde Langensteinbach, durch. Als Grundlage diente ein Bibelwort aus Jesaja 40,31:
„Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln, wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“
Wolfgang Mohr stellte das Bibelwort zunächst in seinen geschichtlichen Zusammenhang. Das Volk Israel befand sich im Exil, war fremdbestimmt und unterdrückt. Die Menschen erlebten eine Phase der Erschöpfung und stellten sich die Frage: Wo ist Gott? In diese Situation hinein gab Jesaja ein Wort der Hoffnung und sprach von neuer Kraft, die von Gott kommt.
In seinen weiteren Ausführungen ging der Hirte auf den Adler und seine besonderen Eigenschaften ein. Dabei stellte er Bezüge zur heutigen Zeit her und zeigte auf, wie Menschen auch heute Kraft von Gott erhalten können.
Auch eine Diakonin aus Langensteinbach sowie Markus Haarmann, Vorsteher der Gemeinde Ittersbach, waren zu einem Predigtbeitrag eingeladen und ergänzten die Gedanken zum Gottesdienst.
Gemeinsamer Abschluss
Nach dem Gottesdienst begann das gemeinsame Kirchencafé. Gleichzeitig war dies ein kleiner Test: Würde der Platz in der Langensteinbacher Kirche für die Geschwister beider Gemeinden ausreichen?
Das herrliche Spätsommerwetter kam dabei sehr gelegen. Zusätzlich zu den Plätzen im Foyer und im Kirchenschiff konnten vor dem Eingang Stehtische aufgestellt werden. Auch die Unterrichtsräume im Untergeschoss waren vorsorglich vorbereitet worden, mussten aber nicht genutzt werden.
Für das leibliche Wohl hatten die Glaubensgeschwister beider Gemeinden zahlreiche Speisen mitgebracht. Auf den Tischen fanden sich Fingerfood und salziges Gebäck, kleine Pizzastückchen, Schnecken mit Speck sowie Datteln im Schinkenmantel und belegte Brötchen.
Auch die Auswahl an süßen Speisen war groß: Mini-Croissants, Nussschnecken und zahlreiche verschiedene Kuchen standen bereit. Dazu gab es kalte Getränke und Tee.
So bot das Kirchencafé noch einmal Gelegenheit zu Begegnung und Gesprächen, bevor die gemeinsame Sommerregelung für dieses Jahr endete und die beiden Gemeinden ab Oktober wieder ihre eigenen Sonntagsgottesdienste feiern.