Am Mittwoch, den 24. April 2019 besuchte Apostel Herbert Bansbach die Gemeinde Karlsbad-Langensteinbach. Zur Freude der Glaubensgeschwister war zu diesem Gottesdienst auch die Gemeinde Loffenau eingeladen.
Zunächst war die bange Sorge, ob denn alle Geschwister der beiden Gemeinden in die relativ kleine Kirche in Langensteinbach reinpassen. Die Stuhlreihen wurden enger gestellt, viele Klappstühle wurden dazugestellt. Am Ende waren 134 Besucher in dem Raum und es war ganz vorne sogar eine ganze Reihe frei. Sie war allerdings für die vielen Vorsteher aus dem Bezirk reserviert. Sie waren auch alle eingeladen, konnten aber in diesem Mittwochabend nicht alle kommen. Die Kirche war bis auf wenige Plätze dicht gefüllt, das gab zwar ein wenig das Gefühl einer Enge, verstärkte aber die Atmosphäre, dass jetzt beide Gemeinden in einem Raum versammelt sind.
Besonders den Sängern konnte man es ansehen, dass es richtig Spaß macht, mit so vielen kräftigen Stimmen einen starken Chor zu bilden. Fast drei Viertel der Plätze waren vom Chor besetzt. Sie hatten zusammen nur eine gemeinsame Übungsstunde und die Dirigentin hat nicht gerade die leichtesten Lieder ausgesucht. Man konnte den Sängerinnen und Sängern die Begeisterung an den Gesichtern ablesen. Vor dem Gottesdienst spielte ein Bläser-Ensemble.
Der Apostel legte dem Gottesdienst ein Wort aus 1. Johannes 3, Vers 5 zugrunde, wo es heißt: "Und ihr wisst, dass er erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme, und in ihm ist keine Sünde." Der Apostel ging in seiner Predigt auf das großartige Ostererleben mit dem Stammapostel ein. Er schloss dabei die beiden Ebenen des Wortes auf, zum einen die theologischen Ausführungen, zum anderen die pastoralen Inhalte des Osterwortes. Als Kern seiner Predigt arbeitete der Apostel heraus, dass es das Ziel Jesu auf dieser Erde gewesen sei, die Werke des Teufels zu zerstören. Er nannte etliche konkrete Beispiele der Werke Satans und die Vorgehensweise Jesu, diese Werke wieder zunichte zu machen.
Bezirksevangelist Lothar Heim wurde um einen Predigtbeitrag gebeten. Er brachte zum Ausdruck, dass das Leben Jesu in aller Öffentlichkeit stattgefunden habe: seine Geburt, sein Predigen und sein Tod waren öffentlich. Aber seine Auferstehung habe er nur seinen engsten Freunden geoffenbart und oft in verschiedenen Gestalten, wie zum Beispiel als Gärtner.
Mit einem außergewöhnlichen und stimmgewaltig vorgetragenen Schlusslied "Gottes grenzenlose Liebe" verabschiedete der Chor die beiden Gemeinden. Wenn schon so viele kräftige Chorsänger zusammengekommen sind, dann muss das doch auch hörbar werden, so dachte sich sicherlich die Dirigentin.