Am Pfingstsonntag, den 5. Juni 2022 besuchte Apostel Martin Rheinberger die Gemeinde Ittersbach. Zu diesem Gottesdienst war auch die Gemeinde Langensteinbach eingeladen, es wurden zwei Kinder versiegelt und Diakon Waldemar Schmidt in den Ruhestand verabschiedet.
Bei der Ruhesetzung des Diakon Waldemar Schmidt zeigte der Apostel zuerst seinen Werdegang auf: Er wurde am 20. März 1983 in das Unterdiakonen-Amt gesetzt, nach seinem Umzug nach Südafrika wurde er dort 1986 ins Diakonen-Amt gesetzt und nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2005 für die Gemeinde Langensteinbach bestätigt. Es war somit 39 Jahre als Amtsträger tätig. Sein Vorsteher beschreibt seine Arbeitsweise kurz und prägnant: ‚er tat seine Arbeit leise, aber präsent‘. Daraufhin führte der Apostel aus: „Jetzt haben wir eben gesungen ‚der Heilige Geist – kräftig und mächtig‘, und jetzt haben wir hier einen Diakon – ‚leise und präsent‘? Ja!, weil der liebe Gott das auch kann, in der Bibel ist beschrieben, dass er im ‚leisen Säuseln‘ gegenwärtig war. Wir sind dankbar, dass wir Sie hatten und heiterhin haben. Gott verheißt seinen Knechten: ..weil du über wenigem getreu warst, will ich dich über viel setzen“.
Dem Gottesdienst lag ein Bibelwort aus dem 1. Korintherbrief, Kap. 3 , Vers 16 zugrunde, wo es heißt: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand der Tempel Gottes: jedes Mitglied der Gemeinde sei im übertragenen Sinn ein Baustein in diesem Tempel, der Mittelpunkt dieses ‚Tempels‘ sei aber Jesus Christus.
Hirte Wolfgang Mohr, Vorsteher der Gemeinde Langensteinbach wurde um einen Predigtbeitrag gebeten.
In diesem Gottesdienst empfingen zwei Kinder die Gabe ‚Heiligen Geistes‘. Das sei an diesem Pfingstfest, an dem damals ebenfalls der Heilige Geist ausgegossen wurde, ein besonderes Ereignis für die Eltern und die Kinder, so der Apostel.
Der Gottesdienst wurde durch den Chorgesang aus beiden Gemeinden mitgestaltet.