Am Montag, 6. Mai 2024 fand in der Neuapostolischen Kirche von Langensteinbach die Trauerfeier für die Glaubensschwester Christa Schmidt statt. Sie wurde von dem Vorsteher der Gemeinde, Hirte Wolfgang Mohr durchgeführt.
Am 10. April 2024 verstarb die Glaubensschwester Christa Schmidt aus der Gemeinde Langensteinbach im Alter von 90 Jahren in einem Pflegeheim in Ettlingen. Die Familie gab dem Vorsteher einen Lebenslauf an die Hand, in dem ihr Leben sehr gut zusammengefasst war, den er dann auch vorlas. Dort hieß es unter anderem: „Es war Christa immer wichtig, die Gottesdienste zu besuchen. Sie hatte immer Sehnsucht nach dem Wort vom Altar. Mit zunehmendem Altar war sie in ihrer Bewegung eingeschränkt und ab 2018 größtenteils an ihre Wohnung gebunden. Ab da konnte sie auch nicht mehr die Gottesdienste besuchen, war aber froh, dass sie noch per Telefonübertragung daran teilnehmen konnte. Ab 2021 wurde dann die Unterbringung im Pflegeheim in Ettlingen erforderlich. Die Heimgemeinschaft dort hat sie sehr genossen und hat ihr noch eine schöne Zeit bereitet“.
Der Vorsteher berichtete aus seinem eigenen Erleben, dass Christa Schmidt trotz ihrer Beschwerden bis ins hohe Alter mit ihrem Rollator, wenn es möglich war, jeden Sonntag in den Gottesdienst kam, obwohl sie viele Treppenstufen von ihrer Wohnung hinuntersteigen musste und dann den Weg zur Kirche bewältigen musste.
Er widmete ihr ein Bibelwort aus dem Psalm 31, die Verse 15 und 16: „Ich aber, Herr, hoffe auf dich und spreche: du bist mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen“. Dieses Wort passe ganz genau zu ihr, das sei ein wichtiger Inhalt in ihrem Leben gewesen.
Als Trost für die Hinterbliebenen wies Hirte Mohr darauf hin, dass der Tod keine ewige Trennung sei, sondern die unsterbliche Seele bei Gott ein Wiedersehen erleben dürfe.
Der Vorsteher berichtete, dass die Übergabe und die Beisetzung bereits am Nachmittag im engsten Familienkreis erfolgt sei. Im Gedenken an Christa Schmidt wurde dann ein gemeinsames Gebet von der ganzen Trauergemeinde gesprochen: das ‚Unser Vater‘.
Der Chor verabschiedete die Trauergemeinde am Ende mit dem Lied 'Die Erlösten warten unser in der Ewigkeit', wo es im Refrain heißt, 'siehe, sie winken, sie winken uns zu!'
Die Trauerfamilie wollte eine andere Art der Verabschiedung, deshalb bereitete sie im Foyer der Kirche ein Buffet mit Kaffee und Kuchen vor. So konnte man sich bei einem gemütlichen Zusammensein ungezwungen unterhalten, gemeinsame Erlebnisse mit Christa Schmidt austauschen und Erinnerungen wachrufen.