Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, nahm die Gemeinde Langensteinbach Abschied von ihrer Glaubensschwester Birgit Schauffler. Die Trauerfeier in der Neuapostolischen Kirche wurde von Gemeindevorsteher Hirte Wolfgang Mohr geleitet. Die Beisetzung hatte bereits zuvor im engsten Familienkreis stattgefunden.
Seiner Ansprache legte Hirte Wolfgang Mohr das Bibelwort aus Johannes 6, Vers 40 zugrunde: „Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.“
Zu Beginn sprach der Vorsteher von dem schmerzlichen Verlust, den Familie, Freunde und Gemeinde empfinden. Ein geliebter Mensch sei aus der Ehe herausgerissen worden und werde schmerzlich vermisst. Zugleich zeigte er zwei Wege auf, mit dem Abschied umzugehen: den dankbaren Blick zurück auf das gemeinsam Erlebte und den hoffnungsvollen Blick nach vorn auf das Wiedersehen in Gottes Reich.
Den Rückblick gestaltete ein von der Familie zusammengestellter Lebenslauf. Er beschränkte sich nicht auf Daten und Stationen des Lebens, sondern erzählte mit viel Wärme und persönlichen Anekdoten von den Erlebnissen, die Birgit Schauffler besonders geprägt und ihr Freude bereitet hatten. So entstand ein lebendiges Bild ihres Lebens und ihrer Persönlichkeit.
Im zweiten Teil seiner Ansprache richtete Hirte Wolfgang Mohr den Blick auf die christliche Hoffnung. Er betonte, dass jeder Mensch eine unsterbliche Seele besitzt und Birgit Schauffler auch ohne ihren irdischen Leib dieselbe Persönlichkeit bleibt. Im Glauben an Jesus Christus liege die Gewissheit des ewigen Lebens und die Hoffnung auf ein Wiedersehen. Damit griff er die Verheißung des Bibelwortes auf: Wer an Christus glaubt, wird das ewige Leben haben.
Nach der Predigt beteten alle Anwesenden gemeinsam das Vaterunser. Den Abschluss der Trauerfeier bildete der Chorgesang „Ich bin ein Gast auf Erden, mein Bleiben ist nicht hier“. Mit diesem Lied wurde der Trauergottesdienst in würdevoller Atmosphäre beendet.