Am Sonntag, den 16. Februar 2025, feierte Apostel Martin Rheinberger einen besonderen Gottesdienst in der Gemeinde Karlsruhe-Nordost. Im Rahmen dieses Gottesdienstes versetzte er drei Amtsträger in den Ruhestand, ordinierte einen neuen Priester und ernannte einen neuen stellvertretenden Gemeindevorsteher.
Zu diesem festlichen Ereignis waren auch die Gemeinden Grötzingen und Durlach eingeladen, da die Amtshandlungen vor allem die Gemeinde Durlach betrafen. Im Detail wurden zwei Priester aus der Gemeinde Durlach, Priester Dietmar Knobloch und Priester Achim Pfitzenmeier, sowie Diakon Reinhold Rüdiger aus der Gemeinde Karlsruhe-Nordost in den Ruhestand verabschiedet. Für die Gemeinde Durlach wurden anschließend zwei neue Amtsträger eingesetzt: Diakon Andreas Kneiphoff wurde zum Priester ordiniert, und Priester Thorsten Gerbert wurde zum stellvertretenden Gemeindevorsteher der Gemeinde Durlach ernannt.
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus dem Matthäus-Evangelium, Kapitel 22, die Verse 37 bis 40. Apostel Rheinberger griff das Thema der Nächstenliebe auf und sprach in seiner Predigt auch über den Stammapostel-Gottesdienst der vergangenen Woche. Er beleuchtete das Verhalten des Propheten Jona und zog Parallelen zu den Herausforderungen des christlichen Lebens, insbesondere im Hinblick auf die Nächstenliebe.
Der Gottesdienst begann mit einem starken musikalischen Impuls des gemischten Chores, der das Lied „Betende Hände braucht unsere Zeit“ darbrachte. Der Apostel griff den Impuls sofort auf und entgegnete: „Betende Hände hat unsere Zeit. Liebe Brüder, wenn wir hier am Altar stehen und hineinschauen in die Gemeinde vergessen wir manchmal, dass sie alle dafür beten, dass dieser Gottesdienst ein wahrhaftiger Gottesdienst wird, es wird für uns gebetet!“
Bezirksevangelist Thomas Schmidt wurde eingeladen, einen Predigtbeitrag zu leisten. Er unterstrich die Ausführungen des Apostels und vertiefte die Bedeutung der Nächstenliebe.
Das Orchester hatte die Geschwister zu Beginn des Gottesdienstes musikalisch eingestimmt. Während des Gottesdienstes begleitete der Chor mit seinen Liedern die verschiedenen Abschnitte und beendete den Gottesdienst mit dem Lied „Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt“.
Der Gottesdienst in Karlsruhe-Nordost war ein bewegendes und feierliches Ereignis, das die Gemeinschaft und den Glauben der anwesenden Gemeindemitglieder stärkte.