Am Sonntag, den 8. Februar 2026, feierte Apostel Martin Rheinberger einen Gottesdienst in der Gemeinde Karlsbad-Ittersbach, in dessen Verlauf eine Heilige Versiegelung durchgeführt wurde.
Bereits sehr früh füllte sich die Kirche. Schon eine Stunde vor Beginn des Gottesdienstes mussten die ersten Glaubensgeschwister auf die Empore ausweichen, da im Kirchenraum selbst kein Platz mehr war. Viele wollten bei der Versiegelung des kleinen Jonas dabei sein. Neben der großen Verwandtschaft der Familie waren auch die Gemeinden Langensteinbach, Durlach und Grötzingen eingeladen.
Aus diesen Gemeinden wurde ein kleines Orchester zusammengestellt, das sowohl die Vorbereitung auf den Apostelgottesdienst als auch auf die Versiegelung musikalisch gestaltete. Auch der Chor war durch Sängerinnen und Sänger aus diesen Gemeinden verstärkt und füllte nahezu die Hälfte des Kirchenraumes.
In seiner Ansprache an die Eltern vor der Versiegelung griff Apostel Rheinberger eine sehr anschauliche Situation auf: Der kleine Jonas hatte eine Spielfigur bei sich. Der Apostel sagte dazu: „Das Kind hat eine ‚eiserne Ration‘ bei sich – eine kleine Giraffe, etwas, das bei ihm ist, das ‚zu ihm gehört‘, das er nicht hergeben würde.“ Er zog einen Vergleich zur Gabe des Heiligen Geistes und erklärte, diese sei ebenfalls eine „eiserne Ration“, die in allen Lebensverhältnissen bei uns bleibe und untrennbar zu uns gehöre. Besonders betonte er, dass der Heilige Geist als Gabe ‚vollkommen‘ in das Herz des Kindes ausgegossen werde.
Als Grundlage für den Gottesdienst diente ein bekanntes Bibelwort aus dem Vaterunser: „Dein Reich komme“ (Matthäus 6, Vers 10, erster Teil). In seinen Ausführungen beleuchtete der Apostel das Reich Gottes in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft. Er machte deutlich: „Das Reich Gottes ist mitten unter euch, ja, es ist ‚inwendig‘ in euch.“
Um einen weiteren Predigtbeitrag wurde Ronny Rößler, Vorsteher der Gemeinde Achern gebeten. In seinen Ausführungen ging er auf die sieben Sendschreiben aus der Offenbarung ein.
Mit dem Lied „Dich Gott loben wir“ (M 254) setzte der Chor einen kraftvollen Schlusspunkt des Gottesdienstes. Das immer wiederkehrende, freudige "Halleluja" begleitete die Geschwister beschwingt in den weiteren Sonntag.