Am Himmelfahrtstag 2026 führte Apostel Daniel Habich einen festlichen Gottesdienst in der Gemeinde Karlsruhe-Mitte durch. Im Rahmen des Gottesdienstes wurde ein langjährig tätiger Priester in den Ruhestand verabschiedet sowie ein Glaubensbruder für die Gemeinde Bühl zum Diakon ordiniert.
Für Apostel Daniel Habich war es der erste Gottesdienst in der Gemeinde Karlsruhe-Mitte seit seiner Ordination zum Apostel. In dieser Gemeinde hatte er zuvor mehrere Jahre als Priester gedient. Die Vorfreude und Erwartung der Glaubensgeschwister waren entsprechend groß und wurden durch das gehaltvolle Dienen am Altar sowie die tiefgehenden Ausführungen des Apostels voll und ganz erfüllt. Zu diesem besonderen Gottesdienst waren neben der Gemeinde Karlsruhe-Mitte auch die Gemeinden Karlsruhe-Süd, Karlsruhe-West, Karlsruhe-Weiherfeld, Malsch und Ettlingen eingeladen.
Zu Beginn des Gottesdienstes wurde das Geschehen der Himmelfahrt Christi durch die Lesung einer jungen Glaubensschwester aus dem Markusevangelium eindrucksvoll in Erinnerung gerufen.
Dem Gottesdienst legte Apostel Daniel Habich ein Bibelwort aus dem Johannesevangelium, Kapitel 16 Vers 28 zugrunde:
„Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.“
Der Apostel ging in seiner Predigt auf dieses Wort ein und bemerkte, dass diese kurze Beschreibung dem gesamten Leben Jesu eigentlich nicht gerecht werde. Vielmehr bilde sie lediglich den Rahmen für das Bild, das Jesus durch sein Leben hinterlassen habe. In diesem Zusammenhang führte er aus, dass Gott jedem Gotteskind durch die Erwählung diesen göttlichen Rahmen vorgegeben habe. Aufgabe der Glaubenden sei es, innerhalb dieses Rahmens zu bleiben.
Weiter betonte Apostel Habich, dass die Mission Jesu nicht darin bestanden habe, irdische Probleme zu lösen, sondern das Böse zu besiegen. Auch die Glaubensgeschwister seien heute dazu aufgerufen, gegen das Böse zu kämpfen. Zwar seien sie von Gott erwählt, hätten jedoch keinen Anspruch darauf, dass ihr irdisches Leben leichter oder besser verlaufe. Gegen Ende seines Dienens griff der Apostel erneut den Gedanken der Himmelfahrt auf und hob hervor, dass die Verheißung weiterhin gelte: Auch die Gläubigen dürfen einst Himmelfahrt erleben und Gott sehen, wie er ist.
Einen weiteren Predigtbeitrag übernahm Bezirksvorsteher Lothar Heim. Er griff die vom Apostel verwendete Metapher des Bilderrahmens auf und erklärte, dass kein Maler auf die Idee käme, außerhalb oder neben den Rahmen zu malen. Dies bezog er auf das Lebensbild, das die Gotteskinder innerhalb des von Gott gegebenen Rahmens gestalten sollen.
Im Verlauf des Gottesdienstes wurden zwei Amtshandlungen durchgeführt. Zunächst wurde ein Priester, der viele Jahre in der Gemeinde Karlsruhe-Mitte gewirkt hatte, in den Ruhestand verabschiedet. Als Zeichen des Dankes überreichte ihm der Gemeindevorsteher im Namen der Gemeinde einen Blumenstrauß.
Im Anschluss daran ordinierte Apostel Daniel Habich einen Glaubensbruder für die Gemeinde Bühl zum Diakon.
Musikalisch wurde der Gottesdienst durch das Mitwirken eines Chores sowie eines Orchesters bereichert. Chor und Orchester hatten auf der Empore Platz genommen. Durch ein technisches Hilfsmittel waren sie trotzdem für die Zuhörer präsent: Während der musikalischen Beiträge wurde jeweils ein Videobild von der Empore an die Altarrückwand projiziert, sodass alle Geschwister im Kirchenraum das Geschehen auf der Empore mitverfolgen konnten.