Am Sonntag, den 11. Juni 2023, feierte die Gemeinde Karlsruhe-Süd Gottesdienst, in dem auch ein Kindlein, Lielle, getauft wurde.
Dem Gottesdienst lagen die Worte aus 1. Korinther 12,12.13 zugrunde. Mit diesen Worten habe Paulus den Korinthern ein Bild vor Augen gestellt: Das Bild von dem einen Leib Christi und den vielen Gliedern, die diesen Leib bilden. Die Gaben und Aufgaben der Mitglieder der Gemeinde seien sehr unterschiedlich. Aber in dieser Vielfalt seien alle aufeinander bezogen, solidarisch und dienten einander.
Nach dem Predigtteil folgte die Heilige Wassertaufe. Diese wurde sehr berührend durch einen kleinen Kinderchor, unterstützt vom Gemeindechor, eingeleitet mit dem Lied „Weil ich Jesu Schäflein bin“. Der Gemeindevorsteher, Hirte Kay Harz, ging auf das vorgetragene Lied ein. Es gründe darauf, dass sich Jesus Christus den Menschen als ihr guter Hirte vorgestellt habe. Als der, der für seine Schäflein sorge, der sie beschütze und leite. Lielle werde heute durch die Taufe in die „Herde Christi“ eingefügt. Die Eltern dürften die Gewissheit haben, dass Jesus Christus nun auch ihr guter Hirte und immer und überall bei ihr sei. So wie es auch in dem Namen „Lielle“ zum Ausdruck komme, der aus dem Hebräischen stamme und bedeute: „Gott ist bei mir“. Als Taufspruch empfing der Täufling ein Wort aus 1. Mose 28,15: „Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst.“
Der Gemeindevorsteher beglückwünschte die Eltern zu dem Entschluss, ihr Kind taufen zu lassen. Die Heilige Wassertaufe sei nicht symbolhafte Handlung sondern verändere das Verhältnis des Täuflings zu Gott ganz grundlegend. Es sei der Anfang von Lielles Weg mit Gott. Nun gelte es, diesen Weg weiterzugehen und Gott in das Leben und den Alltag einzubeziehen. Nach der Ansprache empfing Lielle das Sakrament der Heiligen Wassertaufe und den Taufsegen.
Im Anschluss daran feierte die ganze Gemeinde Heiliges Abendmahl.
Gesang und Instrumentalmusik gestalteten den Gottesdienst freudig und feierlich mit und sorgten für eine schöne Atmosphäre. Nach dem Gottesdienst nutzten viele die Gelegenheit, den Eltern mit ihrem Kindlein persönlich ihre Glück- und Segenswünsche auszusprechen.