Mit Fächern und Trinkflaschen ausgerüstet waren die Glaubensgeschwister der Gemeinden Karlsruhe-Mitte, Karlsruhe-West, Karlsruhe-Süd, Weiherfeld, Ettlingen, Malsch und Karlsruhe Knielingen am 2. Juli 2025 zum Abendgottesdienst mit Bischof Jörg Vester in Karlsruhe-Mitte gekommen. Wegen immer noch fast 36 Grad Celsius Außentemperatur zog der Chor vor dem Gottesdienst von der Empore nach unten, wo bereits das Orchester auf den Gottesdienst vorbereitete.
„Und der Herr zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten“ aus 2. Mose 13,21 diente dem Gottesdienst zur Grundlage. Gott sei seinem Volk in der Wüste vorausgegangen, erinnerte der Bischof an die Wüstenwanderung des Volkes Israel. Durch die sichtbare Wolken- und Feuersäule habe das Volk stets gewusst, dass Gott da ist und wie sie den Weg zu gehen haben. Dieser Weg habe das Volk nicht schnurstracks durch die Wüste geführt, sondern es habe Windungen und Wege gegeben, man könnte sagen, Umwege, aber Gott habe sein Volk begleitet, ihnen Sicherheit gegeben und sie am Ende ins gelobte Land geführt.
Der Bischof erinnerte an den vergangenen Sonntag, an dem Stammapostel Jean-Luc Schneider im Gottesdienst in Regensburg davon erzählt hatte, wie die Begleitung von Jesus Christus aussah. Der Stammapostel erzählte von Jesu Gleichnis, wie der Hirte dem verlorenen Schaf nachgegangen war und es dann über die Schulter legte und ganz persönlich zurück bis zur Herde begleitete. So habe Jesus seine Jünger begleitet und so begleite der Heilige Geist heute die Gläubigen.
Der Bischof wünschte der Gemeinde, immer wieder die Nähe zu Jesus Christus zu suchen und ihm nachzufolgen, und sich immer wieder vom Heiligen Geist inspirieren lassen, dann werde das Glaubensziel erreicht. Gott helfe durch den Heiligen Geist durch schwere Zeiten und Jesus sei das Vorbild im Leben.