Am Sonntag, den 13.05.2018, wurde das jüngste Gemeindemitglied Remo Müller von Bezirksevangelist Michael Späth getauft. Die Kinder setzten durch die aktive Mitgestaltung des Taufgottesdienstes ganz besondere Akzente.
Der Dienstleiter, Bezirksevangelist Michael Späth, diente mit dem regulären Wort aus Jesaja 32, 14 und 15. Viele Familienmitglieder und Gäste der Taufe folgten aufmerksam dem Gottesdienst. Während der herzlichen Ansprache zum Taufsegen erläuterte er die Aufgaben der Eltern und die Wichtigkeit, christliche Glaubenswerte als Grundlage zu vermitteln.
Auf eine zuvor geäußerte Anregung des Bezirksevangelisten hin waren die Kinder der Gemeinde aktiv beim Gottesdienstgeschehen beteiligt. Der Tag fing daher für einige Kinder recht früh an, denn sie hatten sich gemeldet, um die Diakone zu unterstützen. So trafen viele schon kurz nach Öffnung der Kirche ein und halfen dabei, die Bibel und die Gesangbücher aufzuschlagen, die Liednummern anzustecken und das zur Taufe vorgesehene Wasser in einer kleinen Schale auf den Altar zu stellen. Wieder andere wiesen vor der Kirche auf dem Parkplatz Autos ein. Eine weitere Gruppe begrüßte die Gottesdienstbesucher und verteilte Gesangbücher an die Gäste.
Während des Gottesdienstes hatten die Kinder in den Nebenräumen – wie sonntags üblich - Vorsonntagsschule und Sonntagsschule. Vor der Taufhandlung kamen sie jedoch ins Kirchenschiff und leiteten mit dem Lied „Immer und überall (Vom Anfang bis zum Ende)“ die Ansprache ein. In den voraus gegangenen Wochen war fleißig geübt und über den Gottesdienst gesprochen worden, so dass den Kindern die Bedeutung der Taufe bewusst war. Die Liedzeile „Glaube mir, ich bin bei dir!“ wurde daher auch speziell auf den Täufling bezogen. Während der Taufe durften sie vorne am Altar stehen bleiben und das Geschehen aus nächster Nähe verfolgen. Dies war ein ganz besonderes Highlight für die Kinder. Das Schlusslied „Ich schenk dir einen Regenbogen“ wurde zur Freude aller Anwesenden ebenfalls vom Kinderchor mit Klavierbegleitung gesungen.
Da der 13.05. auch Muttertag war, verteilten die Kinder am Ausgang noch kleine Süßigkeiten zuerst an die Mütter und dann an alle weiteren Gottesdienstteilnehmer. Anschließend luden die Eltern des Täuflings noch im Untergeschoß der Kirche zu einem kleinen Umtrunk ein.