Am Sonntag, 14. April 2024 führte Evangelist Thomas Herlan einen Gottesdienst für die Gemeinden Karlsruhe-West und Knielingen durch. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die gesammelten Lebensmittel an Frau Scholl, 1. Vorsitzende der Karlsruher Tafel, übergeben.
Es ist mittlerweile zu einer Tradition geworden, dass die Geschwister aus den Gemeinden Karlsruhe West und Knielingen Lebensmittel für die Karlsruher Tafel sammeln. In diesem Jahr wurde Frau Scholl, 1. Vorsitzende der Karlsruher Tafel e.V., für die Übergabe der Spenden zu einem Gottesdienst in die Kirche Karlsruhe West eingeladen. So fand für die Gemeinden West und Knielingen am Sonntag den 14. April 2024 ein gemeinsamer Gottesdienst in Karlsruhe West statt.
Als Grundlage für die Predigt in diesem Gottesdienst verwendete Evangelist Herlan ein Bibelwort aus dem Johannesevangelium: "Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!" (Kapitel 20, Vers 28). Zu Beginn seines Dienens ging der Evangelist auf das Lied des Chores „Wer steht vor deiner Herzenstür“ ein und führte aus, dass man sich manchmal die Frage stelle „Was möchte Gott?“, „Gott wo bist du?“. Er erläuterte, dass man trotz Sorgen oder Bedürftigkeit Frieden und Hoffnung im Glauben finden könne.
Evangelist Herlan wies darauf hin, dass jeder Gläubige im Gottesdienst direkt vom Wort Gottes persönlich angesprochen werden kann. So wie auch Maria von Jesus nach dem Ostergeschehen direkt angesprochen wurde. Des Weiteren ging der Evangelist auf den im Bibelwort genannten Thomas ein, der als der ‚Ungläubige‘ bezeichnet wird und nicht glauben konnte, dass Jesus auferstanden war. Thomas blieb jedoch in der Gemeinschaft der Jünger und wurde dort von Jesus selbst angesprochen.
Weitere Predigtbeiträge gaben Priester Weber aus Knielingen und Priester Hofmann aus der Gemeinde Karlsruhe West.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch die Vorträge des gemischten Chores und eines Blockflötenensembles.
Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich Frau Scholl für die vielen Lebensmittel. Sie war überwältigt, fast sprachlos und den Tränen nahe, als sie die riesige Menge an Lebensmittel nach dem Betreten der Kirche sah. Es wurden etwa 1.000 kg Lebensmittel gesammelt und gespendet. Sie konnte nur „DANKE“ zum Ausdruck bringen. Mit dieser Menge können die etwa 3.500 Kunden in den nächsten Monaten wieder versorgt werden. Die Arbeit in der Tafel wird von zirka 100 Helfern, davon sehr vielen Ehrenamtlichen, erledigt. Frau Scholl führte weiter aus, dass jeder herzlich eingeladen sei, sich die Arbeit in der Tafel einmal anzusehen, denn weitere helfende Hände sind immer willkommen.